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24h Qualirennen: Frikadelli-Bestzeit im Abendtraining

Frikadelli meldet seine Ansprüche auf ein Topresultat bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring an - Bestzeit im ersten Zeittraining am Samstagabend

(Motorsport-Total.com) - Porsche bestimmt das Geschehen am Samstag beim Qualifikationsrennen zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Nach einer Bestzeit des Manthey-Porsches #912 (Lietz/Makowiecki/Dumas) im Freien Training markierte der Frikadelli-911er #31 (Seefried/Laser/Siedler) die schnellste Zeit. Die Rundenzeit von 8:16.758 Minuten, gefolgt vom Manthey-Porsche. (Ergebnis des 1. Zeittrainings beim 24h-Qualifikationsrennen)

Felipe Laser, Marco Seefried, Norbert Siedler

Frikadelli Racing übernachtet beim Qualifikationsrennen an der Spitze Zoom

Norbert Siedler, der sich für die Bestzeit verantwortlich zeichnete, sagt: "Das war ein gute Runde für mich. Natürlich hatte ich etwas Verkehr, kam aber gut durch. In meiner ersten Runde wurde ich durch eine Code 60 eingebremst. Die zweite Runde hat dann super gepasst. Wir müssen uns beim Longrun noch etwas verbessern. Das nehmen wir uns für morgen früh vor. Ich wusste, dass wir schnell sind, aber ich bin schon überrascht, auf Platz eins zu stehen."

Beachtenswert ist der dritte Platz des Aston Martin #7 (Martin/Sörensen/Thiim/Turner) beim ersten offiziellen Renneinsatz auf der Nürburgring-Nordschleife in diesem Jahr. Die Zeit kam erst in den letzten Minuten zustande. Im Vorfeld war spekuliert worden, ob Aston Martin das neue GTE-Fahrzeug bei der werksseitigen Rückkehr auf die Nordschleife schickt, doch letztlich fiel die Wahl auf das alte Modell.

"Wir haben mit Abstand das älteste GT3 Auto im ganzen Starterfeld. Das macht es natürlich schwierig, über den Speed vorne mitspielen zu können. Aber wir haben einen starken und ausgewogenen Fahrerkader", sagt Maxime Martin. "Wir werden versuchen uns aus allem rauszuhalten und uns auf die Longruns fokusieren. Der Aston Martin ist toll zu fahren, aber grundsätzlich total anders im Vergleich mit dem Z4 GT3, oder dem M6 GT3."

Markenvielfalt ist angesagt, allzu großes Sandbagging scheint nicht betrieben zu werden: Der beste Mercedes-AMG GT3 folgt mit dem Black-Falcon-AMG #5 (Buurman/Jäger/Seyffarth) auf der vierten Position, gefolgt vom Rowe-BMW #99 (Catsburg/Tomczyk/Collard) und dem SCG003c #705 (Mutsch/Mailleux/Simonsen/Westphal) von der Scuderia Cameron Glickenhaus.

Der beste Audi R8 LMS kam in Form des WRT-Boliden #8 (Rast/Frijns) auf die achte Position, noch hinter dem Falken-Porsche #44 (Müller/Werner) und dicht vor dem Wochenspiegel-Ferrari #22 (Weiss/Kainz/Krumbach/Menzel). Alle gesamtsiegfähigen Fahrzeuge lagen innerhalb von 2,5 Sekunden, zählt man den Renault RS01 #35 ("Schmidtmann"/Hammel/Wittmer) auf der 14. Position dazu, vergrößert sich das Fenster auf 4,093 Sekunden.

Die Abendsitzung war nur die Ouvertüre zum 24h-Qualifikationsrennen: Am Sonntagmorgen steht von 8:30 bis 9:30 Uhr ein weiteres Zeittraining auf dem Programm, bevor die Spitzenpositionen ab 10:50 Uhr im Top-30-Qualifying ausgefahren werden. Es geht dabei nicht nur um die Startaufstellung für das Qualifikationsrennen, sondern auch um Tickets für das Top-30-Qualifying des Hauptevents im Mai. Der Zeitplan ist eng gestrickt, denn schon um 12 Uhr mittags startet das sechsstündige Qualifikationsrennen.

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