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10Q Racing mit zwei Autos zu den 24h Nürburgring 2022

10Q Racing geht einen großen Schritt: Mit neuem Teammanager und zwei Mercedes-AMG GT3 soll beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2022 der Gesamtsieg her

(Motorsport-Total.com) - Das Team 10Q Racing will es 2022 richtig wissen. Mit einer Expansion auf zwei Fahrzeuge soll der Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring her. Teambesitzer Thomas Zabel ist mit dem zehnten Platz in diesem Jahr nicht vollständig zufrieden und präsentiert deshalb eine neue Teamstruktur gleich mit.

Dominik Baumann Kenneth Heyer, Thomas Jäger und Yelmer Buurman im 10Q-Mercedes-AMG GT3 bei den 24h Nürburgring 2021

10Q Racing expandiert bei den 24h Nürburgring auf zwei Autos Zoom

"Ein zehnter Platz ist zwar eine Topleistung, aber es muss auch noch besser gehen", sagt er. "Ich musste mir die Frage stellen, ob ich die Zügel nochmal anziehen kann und will. Nach einer gründlichen Analyse haben wir beschlossen, mit einer komplett neuen Teamstruktur und frischen Kräften nochmal anzugreifen."

Dazu hat er mit Ernst Antenbrink einen neuen Teammanager eingestellt. Er war zuvor erst bei Falken und dann bei Toksport WRT tätig und bringt somit Erfahrung aus Topteams mit. Die Zielsetzung ist klar: Nach dem Reinschnuppern im Jahr 2020 (technisch bedingter Ausfall kurz vor Schluss in den Top 10 liegend) und 2021 (Gesamtrang zehn) soll nun der Sieg her.

"Natürlich muss der Sieg das Ziel sein. Bei dem Aufwand, den wir treiben, geht das gar nicht anders", stellt Thomas Zabel klar. "Wenn wir alle Eventualitäten erfassen und optimieren, dann geht immer noch etwas schief - das liegt in der Natur der Dinge. Ziel muss es sein, dieses Restrisiko durch Stärke und Einsatzwillen zu kompensieren und so trotzdem perfekt zu performen."


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Um jenen Eventualitäten ein Schnippchen zu schlagen, werden im Jahr 2022 zwei Mercedes-AMG GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife eingesetzt werden. Zabel will sich um schnelle Fahrer bemühen - es kämen "nur Spitzenfahrer" in Frage. 2021 fuhren Kenneth Heyer, Thomas Jäger, Yelmer Buurman und Dominik Baumann auf Platz zehn.

Wie das Programm genau aussehen wird, wird noch nicht bekanntgegeben. Die Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, Ex-VLN) steht mit auf der To-Do-Liste, der Umfang steht allerdings noch nicht fest. Es heißt, 10Q wolle ins GTC Race und damit erstmals in eine Sprintserie. Fest steht, dass sich das Team bei Trackdays und in der GT-Winterserie warmhalten wird.

Das soll es aber nicht gewesen sein. Zabel sagt gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Das wird ein spannender Herbst mit einigen ganz großen Ankündigungen werden. 10Q ist immer für Überraschungen gut." Man darf gespannt sein ...

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