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12h Bathurst nach drei Stunden: Unfälle für Aston Martin und Audi

Mercedes-Dreifachführung bei den 12 Stunden von Bathurst - Drei Unfälle auf dem Mount Panorama Circuit - Porsche im Öko-Modus

(Motorsport-Total.com) - Die ersten drei Stunden bei den 12 Stunden von Bathurst (Im Livestream!) haben erste Opfer gefordert, aber keine chaotischen Ausmaße angenommen. Nach einem Viertel der Renndistanz führt der GruppeM-Mercedes #999 (Fraga/Buhk/Marciello). 22 Autos befinden sich in der Führungsrunde. Aston Martin, Audi und Honda mussten bereits Abstriche machen.

Raffaele Marciello

GuppeM Racing führt nach einem Viertel Renndistanz Zoom

Der effektiv Führende ist jedoch der #77 (Engel/Stolz/Buurman) auf der dritten Position, gefolgt vom 59Racing-McLaren #60 (Parente/Barnicoat/Blomqvist). Einige Fahrzeuge dahinter stoppten in einer dritten Gelbphase und haben noch mehr Runden in der Hand, aber eine schlechtere Track Position. Das Bild sind schwer zu durchschauen, weil in unterschiedlichen Gelbphasen gestoppt oder auch nicht gestoppt wurde.

Derzeit führen drei Mercedes-AMG GT3: Der Black-Falcon-Mercedes #46 (Assenheimer/Afanassjew) aus dem Silver Cup liegt auf der zweiten Position zwischen der #999 und der #77. Hinter dem McLaren folgt der M-Sport-Bentley #7 (Gounon/Soulet/Pepper) auf Platz fünf. Als bester Porsche liegt Absolute Racing #911 (Jaminet/Pilet/Campbell) auf Rang sechs.

Porsche ist in diesem Rennen ein sehr interessanter Fall: Die 911 GT3 R fuhren zu Beginn des Rennens in einem Spritsparmodus und konnten so 80-Minuten-Stints fahren, während die Konkurrenten 70-Minuten-Stints fahren.

McLaren leistet Führungsarbeit

Das sorgte dafür, dass Patrick Pilet die Führung gleich beim Spurt zur Hell Corner am Start verlor. Maximilian Buhk brachte die #999 an die Spitze, während der Porsche zunächst auf P4 zurückfiel und sich dort einrichtete. Buhk wurde bald darauf von Ben Barnicoat im McLaren #60 unter Druck gesetzt.

Der Führungswechsel ging mit einem für diesen Zeitpunkt riskanten Manöver über die Bühne: Barnicoat versuchte ein Ausbremsmanöver vor der Schikane The Chase, Buhk deckte jedoch die Linie ab. Als der AMG-Pilot sah, dass der McLaren ihm gleich ins Heck knallen würde, zog er schnell auf die Ideallinie und ließ den McLaren ziehen. Es kam lediglich zu einer minimalen Berührung ohne Folgen.

Lange Zeit lag der KCMG-Nissan #18 (de Oliveira/Liberati/Imperatori) auf der dritten Position, bis Alexandre Imperatori einen kleinen Fehler nach dem zweiten Restart machte und eine Reihe von Plätzen verlor. Der Nissan liegt momentan auf Position 13, hat in der Anfangsphase aber sehr stark ausgesehen.

Drei Unfälle auf dem Berggipfel

Für Zwischenfälle sorgten zunächst die MARC-Cars aus der Invitational-Klasse noch in der ersten Stunde. Erst fand der T2-MARC #20 (Hargraves/Sbirrazzuoli/Jilesen/Owen) die Mauer im Abschnitt The Cutting und schleppte sich mit Aufhängungsschäden zurück an die Box.

Wenig später kam es an der Box zu einem Feuer am GJ-MARC #95 (Taunton/Hall/Luff/Schumacher). Eigentlich sollte das Fahrzeug aufgrund von Leistungsverlust zu einem Reparaturstopp kommen. Das Fahrzeug wurde noch aufgetankt und stand dann plötzlich in Flammen. Die Mechaniker löschten das Feuer binnen Sekunden.

Die erste Unterbrechung gab es nach knapp 90 Minuten. Come Ledogar flog im Garage-59-Aston-Martin #188 (West/Goodwin/Ledogar) eingangs The Dipper ab. Er hatte in den Esses einen kleinen Fahrfehler gemacht, der große Wirkung hatte.

Lange blieb es nicht grün, denn nur wenige Minuten nach dem Restart krachte wieder in The Dipper der Wall-Lamborghini #6 (Deitz/D'Alberto/Westwood/McConville) in die Mauer und musste geborgen werden. Diese zweite Gelbphase sorgte für die unterschiedlichen Strategien an der Spitze.

Großes Pech für Audi und Porsche

Die dritte Neutralisation war die Folge eines Unfalls von Garth Tander im Valvoline-Audi #22 (Tander/Mies/Bortolotti). Es war wohl einer der unglücklichsten Zwischenfälle in der Geschichte des Rennens, denn Tander konnte nicht viel dafür. Der Crash war die Folge eines Fahrfehlers seines Teamkollegen Dries Vanthoor im Valvoline-Audi #2 (D. Vanthoor/Haase/Vervisch).

In der Eingangskurve zum Abschnitt Skyline (McPhillamy Park) kam er von der Ideallinie ab. Der dahinter fahrende Tander musste mitten in der Kurve, an deren Einlenkpunkt sich eine Kuppe befindet, vom Gas gehen. Der Lastwechsel reichte aus, das Auto einzudrehen. Er flog mit dem Gegenpendler ab. Die Audi R8 LMS waren das ganze Wochenende über in dieser Kurve sehr instabil.

Der Australier hatte keine Chance. "Eine sehr unglückliche Situation, leider gehört das zum Racing dazu", sagt Teamkollege Christopher Haase. Für Christopher Mies war es der dritte Ausfall in Folge bei seinem Lieblingsrennen, das er bereits zweimal gewonnen hat. "Ich bin nur froh, dass es Garth nach diesen Einschlag gutgeht. Alles andere kann gefixt werden", so sein Kommentar.

Raus aus der Entscheidung um den Sieg raus ist bereits Honda: Der JAS-NSX #30 (Cameron/van der Zande/Farnbacher) hatte während der zweiten Gelbphase ein Elektronikproblem. Womöglich war es ein simpler Wackelkontakt. Ein Stecker wurde abgezogen und neu eingesteckt, danach lief das Auto wieder. Unglücklicherweise zogen vier Runden ins Land, bis der Fehler gefunden war.

Das Rennen geht noch über neun Stunden. Zieleinlauf ist 7:45 Uhr MEZ, was 17:45 Uhr Ortszeit entspricht.

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