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Coronel als Astronaut: "Ich kann es kaum erwarten"

06. Januar 2012 - 19:38 Uhr

2014 wird WTCC-Rennfahrer Tom Coronel als eine der ersten Privatpersonen in den Weltraum reisen und sich damit einen persönlichen Traum erfüllen

Tom Coronel
Tom Coronel fiebert seinem Kurztrip in den Weltraum schon jetzt sehr entgegen...
© WTCC

(Motorsport-Total.com) - Nichts ist unmöglich. Was für einen japanischen Automobil-Konzern gilt, trifft auch auf Tom Coronel zu. Der niederländische Rennfahrer legte in der Vergangenheit schon einmal Mietautos aufs Dach oder machte geschlossene Restaurants kurzerhand selbst auf. Was "Major Tom" nun aber in Petto hat, sprengt alle bisherigen Dimensionen: Coronel wird 2014 einen Ausflug ins All unternehmen.

Die Vorfreude auf diese spektakuläre Tour ist freilich schier grenzenlos: "Ich kann es kaum erwarten", gesteht Coronel. "Dank eines oder wahrscheinlich zweier Sponsoren werde ich einer der glücklichen hundert Personen sein, die als Erste diese einmalige Erfahrung machen werden. Ich habe in meinem Leben ja schon das eine oder andere tolle Abenteuer erlebt, doch das hier ist einfach nur klasse."

"Die gesamte Reise in den Weltraum dauert wohl eineinhalb Stunden und man fliegt bis auf eine Höhe von etwa einhundert Kilometern und dann wieder zurück. Dabei dürften richtig tolle Geschwindigkeiten auftreten", meint der WTCC-Routinier, der schon seit geraumer Zeit vom Weltraum fasziniert ist. Ein niederländischer Astronaut setzte seinem Landsmann nämlich einmal einen gewissen Floh ins Ohr.

"Wubbo Ockels, der erste niederländische Astronaut, war einmal auf Besuch bei uns. Ich kann mich gut daran erinnern, wie lebhaft er von seinen Abenteuern im All berichtete", sagt Coronel. "Ab diesem Augenblick stellte ich mir vor, wie fantastisch es sein würde, der Erde vom All aus zuzuwinken." Eine Endstation soll der Trip 2014 aber nicht werden, denn "Major Tom" hat noch Größeres im Sinn.

"Ich sagte es zuletzt in mehreren Interviews: Ich würde in meinem Leben wirklich furchtbar gerne einmal zum Mond fliegen", meint der langjährige WTCC-Pilot. Dieses Ziel liege zwar noch nicht in Reichweite, doch mit seinem ersten Ausflug in den Weltraum komme er diesem Traum "schon einmal etwas näher", erklärt der Niederländer. Und wer weiß, was die Zukunft noch für ihn bereithält...

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