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Boardman: "Pau hat mich in den Hintern gebissen"

22. Mai 2009 - 14:24 Uhr

SEAT-Pilot Tom Boardman leistete sich bei seinem WTCC-Comeback zwei Ausrutscher, zog aber dennoch ein positives Wochenendfazit

Tom Boardman
Tom Boardman wurde in Pau mit einem neuen Auto und neuer Lackierung vorstellig
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Tom Boardman in Marrakesch wegen eines Wagenwechsels nicht mitmischen konnte, brannte der junge Brite regelrecht darauf, in Pau wieder ins Lenkrad greifen zu können. Prompt präsentierte sich Boardman in starker Verfassung und mischte seine Privatierkollegen ordentlich auf. Allerdings musste der SEAT-Fahrer auch einige Rückschläge einstecken, landete der 25-Jährige doch gleich mehrfach in den Leitplanken. Mit seinen sechs Punkten war Boardman aber sehr zufrieden.

"Man könnte sagen, dass mich Pau in den Hintern gebissen hat", scherzte der britische Rennfahrer nach seinem dritten Rennauftritt in dieser Saison und zeigte sich mit seinem Comeback sehr zufrieden: "Ich fahre furchtbar gerne in Pau und hatte wieder einmal ein richtig gutes Wochenende. Die Banden sind einfach so nahe an der Fahrbahn, dass da kein Raum für Fehler ist. Ich habe am gesamten Wochenende nur zwei kleine Fehler gemacht und wurde sofort von der Strecke bestraft."

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"Deswegen liebe ich diesen Ort so sehr", meinte Boardman, der auf dem Circuit de Pau Ville erstmals mit seinem neuen Dienstwagen unterwegs war. "Das neue Chassis macht wirklich einen riesigen Unterschied. Ich wusste schon bei meiner ersten Ausfahrt, dass ich damit sehr konkurrenzfähig sein würde", kommentierte der Youngster sein neues Arbeitsgerät, das er gleich einmal einem ordentlichen Crashtest unterzog - sowohl in der Quali als auch in den Rennen.

"In der Qualifikation habe ich einen Kerb zu sehr angegriffen und landete in der Mauer. Danach ging es für mich nur noch darum, nach vorne zu schauen und trotzdem ein gutes Ergebnis zu erzielen", sagte Boardman. "Mein erstes Rennen war einfach herrlich und ich war sehr zufrieden damit, als Zehnter über die Linie zu düsen. Auch im zweiten Lauf ist mir ein guter Start geglückt und ich war schon auf P6, ehe ich mit dem Heck die Leitplanke getroffen habe."

"Dadurch wurde ich auch mit der Front in die Bande gedrückt und die Aufhängungen auf der linken Seite waren hinüber", schilderte der Sunred-Fahrer seine Eindrücke von seinem Abflug, der letztendlich mit ein Grund dafür war, dass die Rennleitung nach Runde eins das Safety-Car auf die Strecke schicken wollte. Boardman: "Dieser Schaden ist schnell wieder repariert und wir gehen voller Zuversicht nach Valencia - und mit einem konkurrenzfähigen Rennwagen."

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