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Ginetta träumt vom Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans

20. März 2017 - 15:37 Uhr

Ginetta will ab 2018 zur großen Attacke auf die Werksteams bei den 24 Stunden von Le Mans blasen: Kundenteams tatsächlich mit Chancen auf den Gesamtsieg?

Ginetta LMP1
Der Ginetta-LMP1 kommt: Die Briten haben hohe Erwartungen an das Auto
© Ginetta

(Motorsport-Total.com) - Mit einem neuen LMP1-Fahrzeug für Kunden will sich Ginatta ab 2018 in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) positionieren. Die Briten, die Manor als erstes Einsatzteam für die kommende Saison unter Vertrag haben, rechnen sich gute Chancen im Wettbewerb gegen die Werksteams von Porsche und Toyota aus. Der Prototyp, der mit Hilfe von Ex-Peugeot-Designer Paolo Catone entsteht, soll laut ersten CFD-Berechnungen vor allem auf den langen Le-Mans-Geraden eine Waffe sein.

"Wir erkennen in den Regeln eine große Chance. Es müsste auf Grundlage des Reglements möglich sein, dass man mit Privat-LMP1-Autos bis auf zwei Sekunden an die Werkswagen herankommt. Auf den langen Geraden werden unsere Autos höllisch schnell sein, wir werden die Schnellsten sein", ist sich Ginetta-Marketing-Mann und -Werksfahrer Mike Simpson im Gespräch mit 'dailysportsacar.com' sicher.

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"Alles, was es braucht, sind ein paar Probleme von den Werks-Hybridautos. Dann bist du ganz schnell auf dem Podest, vielleicht fährst du dann wirklich um den Sieg mit", so der Brite. Wie ernsthaft Ginetta an das Projekt LMP1 geht, wurde zuletzt anhand der Verträge mit Mecachrome (Motor) und Xtrac (Getrieb) deutlich. In der Technischen Arbeitsgruppe der WEC sitzt man seit Wochen mit am Tisch. Weitere Kunden neben Manor sind bereits in Sicht.

"Die Leute zahlen eine Million für einen GT-Porsche. Wir haben zwar noch keinen Preis für unseren LMP1-Wagen festgelegt, aber er wird sicherlich nicht weit davon entfernt sein. Für den Preis fährst du dann aber an der Spitze in Le Mans mit", macht Simpson Werbung für sein Produkt. Selbstbewusst fügt er an: "Die private LMP1-Klasse könnte womöglich irgendwann ein Monopol von Ginetta sein. Warum nicht? Auf der anderen Seite belebt Konkurrenz immer das Geschäft. Wenn es Wettbewerb gibt, wird der Sport meist besser."

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