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Oak plant weiter an allen Fronten

13. Dezember 2012 - 14:47 Uhr

Die endgültige Entscheidung über das Langstreckenprogramm von Oak in der Saison 2013 steht noch aus - Jacques Nicolet hält sich alle Optionen offen

Takuma Sato, Dominik Kraihamer, Bertrand Baguette
In Fuji und Schanghai griff auch Takuma Sato für Oak ins Lenkrad
© DPPI

(Motorsport-Total.com) - Das französische Oak-Team war in der Saison 2012 mehrgleisig unterwegs. Sowohl in der American-Le-Mans-Series (ALMS) als auch in der European-Le-Mans-Series (ELMS) setzte man in der LMP2-Klasse auf den Morgan, der auch in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) fuhr. Dort ging die Mannschaft rund um Teambesitzer Jacques Nicolet zudem mit einem eigenen LMP1-Boliden an den Start. Aufgrund von massiven Motorenproblemen musste dieses Programm jedoch vorübergehend gestoppt werden.

"Insgesamt war es eine schwierige Saison", zieht Nicolet gegenüber 'endurance-info.com' Bilanz und gesteht, dass die durch Vibrationen hervorgerufenen Zuverlässigkeitsprobleme am Triebwerk "die Sache noch schwieriger als ohnehin schon" gemacht haben. Mit einem Podestplatz beim ELMS-Lauf in Donington und einem starken Auftritt beim Petit Le Mans, dem Saisonfinale der ALMS, machte Oak positiv von sich reden. Das Comeback des LMP1-Boliden bei den WEC-Läufen in Fuji und Schanghai war jedoch nicht von Erfolg gekrönt.

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Rückblickend betrachtet stellt Nicolet allerdings den Auftritt bei den 24 Stunden von Le Mans, wo Heinemeier Hansson/Leinders/Martin auf Platz sieben der LMP2-Klasse ins Ziel kamen, als die größte Enttäuschung des Teams im Jahr 2012 heraus. Nicht nur, dass das zweite LMP2-Auto mit Lahaye/Pla und Teambesitzer Nicolet selbst am Steuer das Ziel ebenso wenig sah wie der LMP1-Bolide mit Montagny/Baguette/Kraihamer. Der schwere Unfall von Guillaume Moreau im Vorfeld des Rennens trübte die Stimmung im Team nachhaltig. "Le Mans war eine riesige Enttäuschung. Beim Unfall von Guillaume waren wir wirklich besorgt." Von seinen Verletzungen hat sich der Franzose nach wie vor nicht vollständig erholt.

Mit den neu zum Team gestoßenen Fahrern wie Kraihamer und Baguette zeigt sich Nicolet ausdrücklich zufrieden: "Sie haben sich sehr gut eingelebt und bewährt." Mit dieser Aussage meint der Oak-Teambesitzer auch Routinier Takuma Sato, der bei den letzten beiden WEC-Saisonläufen als Guillaume-Ersatz für das französische Team ins Lenkrad griff.

Eine Entscheidung bezüglich der Cockpitbesetzung für die Saison 2013 sei laut Nicolet noch nicht gefallen, zeichne sich aber ab: "Wir beschäftigen uns intensiv mit diesem Thema. Die Teile fügen sich schrittweise zusammen." In welchen Langstreckenserien das Team im neuen Jahr an den Start geht, will Nicolet ebenfalls noch nicht verraten, schließt aber auch ein Engagement in der neuen Asian-Le-Mans-Series (AsLMS) nicht aus.

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