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Le Mans: Loebs Team plant Kooperation mit Pescarolo

20. Dezember 2012 - 20:42 Uhr

Sebastien Loeb Racing erwartet 2013 ein vollgepackter Terminkalender mit Einsätzen in mindestens drei Rennserien plus einer Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans

Sebastien Loeb Racing gibt seit der Gründung im Herbst 2011 Vollgas
© Sebastien Loeb Racing

(Motorsport-Total.com) - Eigentlich wollte Sebastien Loeb im kommenden Jahr kürzertreten. Dieser Plan scheint jedoch nur auf sein bisheriges Betätigungsfeld, die Rallye-Weltmeisterschaft, zuzutreffen. In der WRC-Saison 2013 greift der neunfache Weltmeister nur noch in Monte Carlo, Schweden, Argentinien und Frankreich ins Lenkrad seines Citroen DS3 WRC.

Ungeachtet dessen steht dem Franzosen und vor allem seinem eigenen Team Sebastien Loeb Racing (SLR) in der neuen Saison ein vollgepackter Terminkalender ins Haus. Nachdem man im Jahr 2012, dem ersten in der Geschichte des Teams, auf Anhieb den Titel im Französischen Porsche Carrera Cup gewann, ist für die Saison 2013 in dieser Klasse "der Einsatz von vier oder fünf Autos" vorgesehen", wie Teammitbesitzer Dominique Heintz gegenüber 'endurance-info.com' offenbart.

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"Nachdem wir in diesem Jahr den Titel gewonnen haben, können wir es uns nicht erlauben, schlechter abzuschneiden. Wir werden alles tun, um den Titel zu behalten", macht Heintz die hohen Ansprüche im noch jungen Rennteam deutlich. Die Fahrerbekanntgabe für den Carrera Cup im Heimatland der Loeb-Mannschaft ist für "Ende des Jahres oder spätestens Anfang Januar" zu erwarten.

GT-Programm mit McLaren das Highlight

In Navarra wurden die McLaren des Loeb-Teams in dieser Woche eingefahren
© Flavien Duhamel

Parallel dazu wird das in Soultz-sous-Foret ansässige Team die Premierensaison der GT-World-Series, der neuen Sprintserie von Stephane Ratel, welche die GT1-Weltmeisterschaft ablöst, bestreiten. Als Fahrzeuge kommen dort zwei McLaren MP4-12C zum Einsatz, die in dieser Woche im spanischen Navarra einem ersten Shakedown unterzogen wurden.

"Das war das Highlight unserer Saison. Der Weihnachtsmann kam ein paar Tage früher zu uns und erlaubte uns, das GT-Programm für 2013 vorzubereiten", stellt Heintz den Wert der ersten Testfahrten, bei denen auch Teammitbesitzer Loeb ins Lenkrad griff, heraus. Der WRC-Dauerchampion ist für die GT-World-Series bis dato als einziger Fahrer von SLR gesetzt.

"Sebs Teamkollege steht noch nicht fest", sagt Heintz und will nicht gänzlich ausschließen, dass der in Navarra am Steuer sitzende Nicolas Marroc zum Zug kommt: "Es ist eher nicht zu erwarten, dass er Teil des GT-Programms wird, aber wenn sich die Möglichkeit bietet, warum nicht?" Marrocs Haupteinsatzgebiet wird auch in der Saison 2013 das Protoypten-Programm von SLR sein.

Fortsetzung des ELMS-Engagements wahrscheinlich

Marroc/Sarrazin/Minassian fuhren in der ELMS-Saison 2012 für SLR
© Sebastien Loeb Racing

Grundsätzlich kann man sich im Loeb-Team parallel zum Engagement in der GT-World-Series auch einen Einsatz der McLaren in der Französischen GT-Meisterschaft vorstellen. "Dann wird es aber kompliziert mit den Fahrern", gibt Heintz zu bedenken und schließt damit einen Start von Loeb in dieser Serie praktisch aus.

Ein weiterer gewichtiger Baustein im SLR-Puzzle der Saison 2013 sind die 24 Stunden von Le Mans. Um beim Langstreckenklassiker an der Sarthe startberechtigt zu sein, muss das Team um Loeb und Heintz entweder in der European-Le-Mans-Series (ELMS) oder der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) antreten. "Derzeit sieht es eher nach der Europäischen Meisterschaft aus", stellt Heintz eine Fortsetzung des im Jahr 2012 mit Marroc/Sarrazin/Minassian begonnenen ELMS-Programms mit dem Oreca 03 in Aussicht.

Loeb in Le Mans dabei, aber nicht im Auto

Wird Henri Pesarolo in Le Mans Partner des Teams um Loeb und Heintz?
© xpb.cc

Eines steht schon jetzt fest: Superstar Loeb wird in Le Mans 2013 nicht fahren. "Er wird beim 24-Stunden-Rennen nicht im Auto sitzen. Er wurde dort ja schon einmal Zweiter", spricht Heintz den Le-Mans-Auftritt des WRC-Königs im Jahr 2006 an und stellt klar: "Wenn er zurückkommt, dann will er auf Anhieb um den Sieg mitfahren. In diesem Jahr wird er in seiner Rolle als Teamchef vor Ort sein."

Im Zusammenhang mit dem Start von Sebastien Loeb Racing bei der 90. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens offenbart Heintz eine mögliche Kooperation mit Le-Mans-Legende Henri Pescarolo: "Es gibt Gespräche, dass wir zusammenspannen könnten. Das würde Sinn ergeben, denn schließlich war es, für den Sebastien seinen ersten Le-Mans-Start absolvierte."

Das angesprochene Le-Mans-Debüt von Loeb trug sich im Jahr 2005 zu. Ein Jahr später folgte die Fahrt aufs Podium. "Henri weiß alles um dieses Rennen. Im Moment ist es nur eine Idee, aber wir versuchen, eine Lösung zu finden", so Heintz mit Blick auf eine Kooperation im Juni 2013.

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