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Im Siegeskampf ausgerastet: Piloten an Unfallstelle verhaftet!

18. Oktober 2017 - 15:58 Uhr

Video: nach Kollision rasten amerikanische Stockcar-Piloten völlig aus - Demolition-Derby, Faustkampf und das Eingreifen der Polizei mit einem Elektroschocker

Shawn Cullen
Das Auto von Shawn Cullen wurde beim Ausraster von Swinford total demoliert
© Anderson Speedway

(Motorsport-Total.com) - Unfassbare Szenen beim "Tom Wood Stock Car Festival" auf dem Anderson Speedway! Im Rahmen der Veranstaltung auf dem kurzen Oval in Indiana kam es nach einer Kollision zu einem totalen Ausraster der erfahrenen Piloten Jeff Swinford und Shawn Cullen. Ausgangspunkt war der 40-Jährige Swinford, der in einem harten Duell gegen Cullen mehrere Treffer kassiert hatte. Am Ende der 23. von 30 Runden drehte er komplett durch und nutzte sein Auto als Waffe.

Dreimal trafen sich die beiden Fahrzeuge, die im sogenannten "Figure 8"-Rennen das Oval nicht in üblicher Form, sondern die Anlage als Acht befahren. Beim dritten Treffer blieb Swinfords schwarzes Auto im Infield stehen, während Cullen mit seinem Auto auf dem Banking ausrollte. Was dann folgte, war eine Revanche der ganz üblen Art.

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Swinford startete sein Auto, fuhr auf das Banking des Ovals, drehte sein Fahrzeug passend und jagte mit Wucht und voller Absicht auf das Auto seines Kontrahenten. Dann der Gegenschlag: Voller unbändiger Wut stapfte Cullen aus seinem Auto, befreite sich vom Helm und boxte wild auf Swinford ein, der immer noch in seinem Auto gefangen war.

Mehrere Streckenposten, die diese Szenen aus nächster Nähe beobachteten, griffen nicht ein. Es dauerte viele Sekunden, ehe ein Polizist mit einem Taser (Elektroschockpistole) den blindwütigen Cullen zu Boden zwang. Beiden Piloten wurden an Ort und Stelle Handschellen angelegt. Swinford kam ins Gefängnis, durfte es aber kurze Zeit später gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 3.000 US-Dollar wieder verlassen. Cullen musste vor dem örtlichen Gericht eine Stellungnahme abgeben.

Swinford muss mit einem Verfahren rechnen, zudem dürfte ihm Cullen die Schäden am Fahrzeug in Rechnung stellen, gleichzeitig aber Schmerzengeld zahlen. Zudem erklärte Streckenbesitzer Rick Dawson: "Wir hatten einen tollen Renntag - bis zu diesem Zeitpunkt. Swinford ist durchgedreht und hat sein Auto als Waffe eingesetzt. Solange ich diese Strecke besitze, wird er nie wieder hier fahren. Und ich plane eigentlich, diese Anlage noch sehr lange zu besitzen". Auch gegen Cullen soll es eine Disziplinarstrafe geben - weil er sein Auto während des Rennens verlassen hatte.

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