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Speeding-Strafen: Trägt die digitale Anzeige Mitschuld?

10. März 2016 - 12:36 Uhr

In den ersten NASCAR-Rennen gab es vor allem bei der Boxeneinfahrt Strafen wegen Geschwindigkeitsübertretung - Die neue digitale Anzeige arbeitet mit Verzögerung

Brad Keselowski, Kevin Harvick
Brad Keselowski (2) gewann in Las Vegas trotz Speeding-Strafe
© LAT

(Motorsport-Total.com) - In den ersten drei Saisonrennen des Sprint-Cup war die hohe Anzahl der Boxenstrafen auffällig. Auf der einen Seite verfeinerte NASCAR das Kamerasystem, mit dem jeder Boxenstopp gefilmt wird. Kleine Verstöße wie bei Matt Kenseth in Atlanta können sofort aufgedeckt werden. Auf der anderen Seite waren viele Fahrer bei Boxenstopps unter Grün zu schnell am Eingang der Boxengasse. Alleine in Las Vegas wurden insgesamt 19 Verstöße gezählt.

Ein Mitgrund für die Geschwindigkeitsübertretungen im ersten Sektor der Boxengasse könnte auch die neue digitale Instrumententafel sein, die seit dieser Saison vorgeschrieben ist. Die ECU dahinter stammt von McLaren. Die meisten Fahrer verwenden auf dem Display einen Tachometer mit neun Lichtern, die von Grün bis Rot gestaffelt sind. Bei grünem Licht sind die Fahrer innerhalb der Geschwindigkeitstoleranz, bei Rot sind sie zu schnell.

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Laut Jamie McMurray gibt es bei dieser Anzeige eine Verzögerung von einer Sekunde. "Ich höre von allen, dass die Reaktionszeit zu langsam ist. Es ist nicht nur der Fall, wenn man versucht die Geschwindigkeit in der Boxengasse zu halten, sondern auch wenn man unter Grün das Auto vor der Boxeneinfahrt abbremst. Die Lichter zeigen es etwas verzögert an. Ich denke, wir müssen uns daran gewöhnen und glaube auch, dass McLaren daran arbeitet, das System zu beschleunigen. Es muss etwas besser werden."

McLaren ist schon seit mehreren Jahren in der NASCAR-Serie involviert. Vor allem als 2012 der radikale Wechsel von Vergasern zur elektronischen Direkteinspritzung vollzogen wurde, trat McLaren deutlicher in Erscheinung. Seit 2012 stellt die britische Firma, die auch eine Zweigstelle in den USA hat, die Standardelektronik für alle Autos zur Verfügung. Auch in der Formel 1 und der IndyCar-Serie stammt die Einheitselektronik von McLaren Applied Technologies.

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