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Motor überdreht: Kenseth macht sich gleich beliebt

12. Dezember 2012 - 15:39 Uhr

Matt Kenseth begann in Charlotte einen neuen Lebensabschnitt: Der Gibbs-Neuzugang machte sich gleich im Toyota-Team beliebt

Matt Kenseth
Für Matt Kenseth begann am Dienstag eine neue Zeitrechnung
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Für Matt Kenseth begann am Dienstag eine ganz neue Zeitrechnung. Zum ersten Mal in seiner langen NASCAR-Karriere saß der 40-Jährige nicht in einem Roush-Ford, sondern in einem Toyota Camry. Im Rahmen der offiziellen Sprint-Cup-Testfahrten auf dem Charlotte Motor Speedway gab Kenseth sein Streckendebüt im Gibbs-Toyota mit der Startnummer 20. Und siehe da: Der Routinier war tatsächlich nervös.

"Das muss ich wirklich zugeben", lächelte Kenseth. "So lange ich mich zurückerinnern kann, war es wirklich das erste Mal, dass ich eine gewisse Nervosität verspürt habe. Es ist halt immer etwas aufregend und du bist etwas unruhig, wenn du etwas Neues ausprobierst. Aber bis jetzt macht es Spaß." Vielleicht war die Aufregung der Grund dafür, warum Kenseth seinen Toyota-Motor überdrehte, was einen Triebwerkswechsel nach sich zog.

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"Erst bin ich zum falschen Truck gelaufen, dann habe ich versucht, den ersten Gang hinein zu würgen, was den Motorwechsel nach sich zog", witzelte Kenseth. "Vermutlich haben mich die Jungs alle schon furchtbar lieb gewonnen und werden sich fragen, wo um Himmels Willen man denn diesen Clown aufgetrieben hat. Aber ansonsten lief es recht gut."

"Ganz ehrlich: Ich konnte es gar nicht abwarten, heute auf die Strecke zu gehen", lachte der NASCAR-Champion des Jahres 2003. "Vor allem wollte ich nichts Dummes machen und genau das ist mir dann passiert." Alles ist neu für Kenseth: "Du musst dich an neue Leute gewöhnen, an einen neuen Truck, ein neues Auto. Vor allem im Auto ist jetzt wirklich sehr viel neu."

Neben seinem neuen Crewchief Jason Ratcliffe hatte Kenseth auch Unterstützung durch seinen neuen Teamkollegen Denny Hamlin, der ein großer Befürworter des Wechsels war. "In den vergangenen Wochen habe ich viel Zeit mit Jason und meinem neuen Team verbracht", verriet Kenseth. "Aber es wird noch viel mehr Zeit brauchen, bis ich alles kennen gelernt habe."

Immerhin lag er am Ende des Testtages nach 61 Runden auf Rang drei. Mit einer Zeit von 28.432 Sekunden war Kenseth damit nur um vier Tausendstelsekunden langsamer als Hamlin. Schnellster der insgesamt 16 Test-Teilnehmer war Regan Smith im Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 24 (28.389 Sekunden).

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