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Andretti holt die Fontana-Pole

15. September 2012 - 00:38 Uhr

Marco Andretti nimmt das IndyCar-Saisonfinale in Fontana von der Pole-Position in Angriff - Teamkollege Ryan Hunter-Reay mit viel Arbeit auf dem Weg zum Titel

Marco Andretti
Marco Andretti holte sich die zweite Pole-Position seiner IndyCar-Karriere
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das IndyCar-Saisonfinale auf dem Auto Club Speedway in Fontana steht ganz klar im Zeichen des Duells zwischen Will Power und Ryan Hunter-Reay um ihren jeweils ersten Titel in der höchsten US-Formelklasse. Im Qualfiying zum MavTV 500 waren es allerdings die jeweiligen Teamkollegen, die den Ton angaben.

Marco Andretti (Andretti-Chevrolet) holte sich im Einzelzeitfahren, bei dem die Gesamtzeit für zwei fliegende Runden in die Wertung geht, mit 1:06.646 Minuten den Bestwert. Somit startet der Teamkollege von Hunter-Reay in der Nacht von Samstag auf Sonntag von der Pole-Position in das 500-Meilen-Rennen auf dem zwei Meilen langen Superspeedway.

"Das bedeutet mir sehr viel und tut meinem Selbstvertrauen sichtlich gut", kommentiert Marco Andretti nach der erst zweiten Pole-Position seiner IndyCar-Karriere nach Milwaukee 2008. "Wir hatten eine schwieriges Jahr. Jetzt versuchen wir es zumindest mit einem Sieg zu beenden", so der Sohn von Teamchef Michael Andretti, der sich im Fall der Fälle in den Dienst seines Teamkollegen Hunter-Reay stellen wird.

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Penske-Pilot Ryan Briscoe, seines Zeichens Teamkollege von Tabellenführer Will Power, scheiterte nach seiner Bestzeit im Freien Training denkbar knapp an der von Andretti vorgelegten Zeit. Mit einem Rückstand von gerade einmal drei Tausendstelsekunden auf zwei Runden musste sich Briscoe mit Rang zwei und damit dem Platz auf der Außenseite der ersten Startreihe zufriedengeben.

Will Power mit der besseren Ausgangsposition im Titelkampf

Im Duell der Titelkandidaten war es wie schon bei den Testfahrten am Mittwoch und im ersten Freien Training erneut Will Power, der die Oberhand behielt. Der Australier fuhr hinter Andretti und Briscoe die drittschnellste Zeit und war damit deutlich schneller als Ryan Hunter-Reay, für den es mit seinem gelben Andretti-Chevrolet im Qualifying nur zu Rang 17 reichte. Für das Rennen müssen beide Titelkandidaten zehn Startplätze nach hinten, da vor Beginn der Trainingsaktivitäten in Fontana an beiden Fahrzeugen vorsorglich der Motor gewechselt wurde.

Will Power
Der Penske-Chevy von Will Power aus der Perspektive von Ryan Hunter-Reay
© xpbimages.com

Aufgrund seiner besseren Platzierung hat Power am Start weniger Arbeit als Hunter-Reay und weiß genau, worum es in der Nacht von Samstag auf Sonntag geht. "Ich bin jetzt zum dritten Mal in dieser Situation und weiß: Was immer passieren wird, das passiert. Entweder bin ich am Ende der Champion oder nicht. So einfach ist das", schert sich der Australier nicht groß um irgendwelche Rechenspielchen.

Verfolger Hunter-Reay ist trotz der schlechteren Ausgangsposition ebenfalls guter Dinge. "Als Rennfahrer kannst du dir nicht mehr wünschen, als eine Chance zu haben. Wir werden versuchen, ein zweites Baltimore abzuliefern", kündigt der Andretti-Pilot mit Blick auf seinen Sieg vor zwei Wochen an, der ihn im Titelrennen noch einmal an Tabellenführer Power heranbrachte.

Barrichello in bereinigter Startaufstellung in Reihe drei

Josef Newgarden, der nach seinem Sonoma-Crash für das Saisonfinale ins Cockpit des Fisher-Honda zurückgekehrt ist, fuhr hinter Andretti, Briscoe und Power die viertschnellste Zeit im Qualifying. Allerdings zählt auch der Rookie genau wie Power und Hunter-Reay zum Kreis der insgesamt 14 Piloten, die nach einem Motorwechsel in der Startaufstellung zehn Plätze nach hinten rücken.

Rubens Barrichello
Rubens Barrichello fuhr im Qualifying auf Rang 13, startet aber von Platz sechs
© xpbimages.com

Rubens Barrichello (KV-Chevrolet) fuhr im Qualifying auf Rang 13 und gehört zu jenen Piloten, die von den zahlreichen Rückversetzungen profitieren. Der Brasilianer startet beim Saisonfinale aus Reihe drei. Katherine Legge fuhr im Qualifying im einzigen Dragon-Chevrolet im Feld auf Rang 14 unmittelbar hinter Barrichello und ließ unter anderem den vierfachen und noch amtierenden IndyCar-Champion Dario Franchitti (Ganassi-Honda; 19.) hinter sich.

Justin Wilson (Coyne-Honda) und Simona de Silvestro (HVM-Lotus) mussten nach ihren Problemen im ersten Freien Training auf einen Qualifikationsversuch verzichten. Wilson war in der Auftaktsession des Wochenendes in Turn 2 abgeflogen, ist aber wohlauf. De Silvestro hatte einen Motorschaden zu beklagen. Am Rennen werden sie beide teilnehmen.

Um 2:45 Uhr MESZ steigt ein letztes Freies Training, im Verlauf dessen die Piloten ihr Setup für den letzten Saisonlauf endgültig festlegen werden. Das MavTV 500 über 250 Runden, welches über den Nachfolger von Dario Franchitti als IndyCar-Champion bestimmt, geht in der Nacht von Samstag auf Sonntag ab 2:50 Uhr MESZ über die Bühne.

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