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Kris Meeke

 
Steckbrief
Porträt (Stand Januar 2016) Eigentlich hatte Kris Meeke seine beruflichen Weichen schon gestellt: Nach seinem erfolgreichen Maschinenbau-Studium in Belfast war der Nordire drei Jahre lang als Designer bei der britischen Rallye-Schmiede M-Sport tätig. Allerdings hielt es ihn nicht lange hinter dem Schreibtisch, sondern es zog ihn hinter das Lenkrad. Spätestens nach dem Gewinn eines Nachwuchswettbewerbs im Jahr 2000 und dem folgenden Start bei einer nationalen Rallye in Wales stand für ihn fest, seine Karriere als Rallye-Pilot aktiv weiterzuverfolgen.

2001 feierte er erste Erfolge in Großbritannien, 2002 sicherte sich Meeke einen Platz bei McRae-Motorsport und startete in der Britischen Junioren-Meisterschaft. Unterstützt von seinem Mentor Colin McRae konnte er in seinem erst zweiten Jahr im Rallye-Sport den ersten Titel gewinnen. Wiederum mit der Hilfe von McRae stieg Meeke 2003 in die Junioren-Weltmeisterschaft J-WRC auf. Parallel startete er weiterhin in Großbritannien und wurde dort sowohl bei den Junioren als auch in der Klasse S1600 Meister.

Nach seinem Wechsel zu Citroen kämpfte Meeke 2005 in einem werksunterstützten C2 Super 1600 um weitere Erfolge in der J-WRC. Beim Saisonfinale in Wales absolvierte er einen Gaststart in einem von Prodrive eingesetzten Subaru Impreza WRC. Dabei belegte Meeke den zehnten Gesamtrang - nur elf Sekunden hinter seinem Mentor Colin McRae.

In der Saison 2006 fuhr Meeke weiterhin für Citroen in der J-WRC und erreichte im Jahresverlauf mehr Bestzeiten als jeder andere Pilot, konnte jedoch aufgrund einer Reihe technisch bedingter Ausfälle nicht in den Titelkampf eingreifen. Als Anerkennung seiner Stärken beim Testen wirkte Meeke an der Seite von Sebastien Loeb bei der Entwicklung des Xsara WRC und des C4 WRC mit.

2007 sammelte Meeke weitere Erfahrungen in WRC-Autos, trat unter anderem bei der ersten Rallye Irland an und lag dort nach dem ersten Tag auf dem starken sechsten Rang. Auch 2008 fuhr Meeke in Irland, diesmal in einem Renault Clio Super 1600. Mit seiner Leistung empfahl er sich bei Renault für höhere Aufgaben. Er durfte für Renault-Sport in der Intercontinental Rally Challenge IRC antreten und startete bei den spanischen und deutschen Läufen der Rallye-WM.

2009 kehrte Meeke zu Peugeot zurück und bestritt im 207 S2000 die komplette IRC-Saison. Gemeinsam mit seinem Co-Piloten Paul Nagle gewann er in Brasilien, Portugal, Belgien und San Remo. Dies brachte ihm am Saisonende den Titel ein. Diesen konnte er zwar 2010 nicht verteidigen, aber er machte trotzdem einen weiteren Karriereschritt: Das neue Mini-Team, das große Pläne hatte, nahm Meeke als Werksfahrer unter Vertrag.

Allerdings platzte der große Traum bald. Meeke fuhr 2011 zwar sechs Rallyes im Mini, doch er kam nur bei den letzten beiden Läufen ins Ziel. Anschließend musste Prodrive das Programm für 2012 stark zurückfahren. Teamkollege Dani Sordo startete zwar einige Rallyes, doch für ein zweites Auto war kein Geld vorhanden. Meeke stand auf der Straße. 2013 erhielt er von Citroen zwei Chancen in Finnland und Australien.

Bei beiden Rallyes war Meeke schnell unterwegs, doch beide Male baute er spektakuläre Unfälle. Trotzdem gab ihm Teamchef Yves Matton für 2013 eine Chance: Meeke wird die komplette Saison im Citroen-Werksteam fahren und seine erste richtige WRC-Möglichkeit haben. Citroen hat einige Siege, aber nicht den WM-Titel als Ziel ausgegeben. Nun musste Meeke zeigen was in ihm steckt.

Und Meeke konnte die in ihn gesetzten Erwartungen in der Saison 2014, seiner ersten vollen WRC-Saison, erfüllen. Zunächst hatte er bei den ihm unbekannten Rallyes Schwierigkeiten, aber im Laufe des Jahres konnte er sich deutlich steigern. Die Belohnung waren Podestplätze in Monte Carlo, Argentinien, Finnland und Frankreich. Zudem schied Meeke bei der Rallye Deutschland kurz vor dem Ende in Führung liegend aus. Dank seiner Performance verlängerte Citroen den Vertrag für 2015 und erhoffte er sich die nächste Steigerung.

Und schließlich schaffte Meeke in Argentinien mit seinem ersten WRC-Sieg den Durchbruch. Trotzdem war seine Saison von Höhen und Tiefen geprägt. Mit zwei weiteren Podestplätzen im Herbst zeigte er wieder seine Fähigkeiten und erhielt von Citroen ein Angebot für die Zukunft. Meeke wird in den nächsten drei Jahren der Nummer-1-Fahrer und wird maßgeblich zu der Entwicklung des neuen WRC-Boliden beitragen.
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Geburtsort Dungannon (Nordirland)
Geburtsdatum 02. Juli 1979
Nationalität Großbritannien
Familienstand verheiratet
Karriereweg 2000 erste Rallyes
2001 Rallyeeinsätze in Großbritannien
2002 Britischer Rallye-Juniorenmeister
2003 J-WRC im Opel Corsa
2004 J-WRC im Opel Corsa
2005 J-WRC im Citroën C2, WRC-Debüt im Subaru Impreza
2006 J-WRC im Citroën C2
2007 vereinzelte WRC-Einsätze
2008 vereinzelte WRC- und IRC-Einsätze mit Renault
2009 IRC-Titelgewinn mit Peugeot
2010 IRC mit Peugeot
2011 WRC mit Mini (6 Rallyes)
2013 WRC mit Citroen (2 Rallyes)
2014 WRC mit Citroen, 4 Podestplätze
2015 WRC mit Citroen (1 Sieg)
Co-Pilot Paul Nagle (Irland)
Geb.: 29.08.1978
WRC-Debüt: Spanien 2004

 

 
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