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Solberg: "Ein Plattfuß und es ist vorbei"

16. Januar 2008 - 11:08 Uhr

Auch Subaru war zweimal mit dem aktuellen Auto testen - Petter Solberg stellte sich dabei auf die neuen Reifen ein, Chris Atkinson arbeitete an der Abstimmung

Petter Solberg
Petter Solberg arbeitete beim Test intensiv mit den neuen Reifen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch die Subaru-Piloten sind in der kurzen Winterpause mit Testen beschäftigt. Petter Solberg und Chris Atkinson haben mit dem 2007er Impreza zwei Tests absolviert, einen auf Asphalt in Südfrankreich und einen auf Schnee in Schweden. Mit dem neuen Reifenreglement ist die richtige Wahl der Pneus nicht mehr so entscheidend, nun kommt es auf die Fähigkeit des Piloten an, sie auf allen Oberflächen richtig zu nutzen. Die Tests dienten deshalb vor allem dazu, die Reifen und ihr Verhalten am Auto kennenzulernen.

"Die Tests waren bisher okay", berichtete Solberg. "Ich fühle mich mit dem neuen Reifen wohl. Die Reifentests liefen gut und ich habe das Gefühl, dass ich sie sehr gut kennengelernt habe. Man muss seinen Fahrstil etwas ändern, um das Beste aus ihnen herauszuholen, aber ich habe ein gutes Gefühl für Monte Carlo und Schweden."

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Eine entscheidende Veränderung ist für den Norweger auch das Verbot des "Mousse"-Systems. "Man muss sich vor Reifenschäden hüten, das wird nun sehr, sehr wichtig sein", erklärte Solberg. "Du kannst nicht mehr so fahren wir früher - ein Plattfuß und es ist vorbei. Ich denke, dass die Leute nun vorsichtiger fahren werden und definitiv nicht mehr so viele Kurven schneiden werden."

Auch Kollege Atkinson bezeichnete die Tests als gut: "Wir sind viel gefahren, haben gute Abstimmungsarbeit geleistet und die Ingenieure konnten mir ein paar neue Abstimmungsoptionen vorschlagen, die ich bisher noch nicht ausprobiert hatte. Der Test in Schweden war gut für mich, um noch mehr Erfahrung auf Schnee zu sammeln und eine gute Grundabstimmung für die Rallye zu finden. Ich fühle mich auf Schnee jetzt wohler als im vergangenen Jahr."

Gleichzeitig läuft ein eigenes Testprogramm mit dem Impreza WRC 2008, der im Lauf der Saison sein Debüt geben wird. "Bisher hatten wir bei den Tests mit dem Auto keine signifikanten Probleme", sagte Teamkoordinator Paul Howarth. "Es ist sehr wichtig, von Anfang an intensiv zu testen. Damit können wir uns jetzt schon um die Entwicklungsschritte kümmern, die sonst erst später auf dem Programm gestanden wären. Nun können wir uns mehr auf die Performance und die Zuverlässigkeit konzentrieren, wenn Markko Märtin mit seinem Testprogramm beginnt."

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