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Offiziell: Thailand von 2018 bis 2020 im MotoGP-Kalender

28. August 2017 - 12:57 Uhr

Die MotoGP wird ab dem kommenden Jahr in Thailand einen neuen Grand Prix austragen - Der Kalender könnte 2019 inklusive Finnland 20 Rennen umfassen

Buriram; Thailand
Der Chang-International-Circuit in Thailand wurde 2014 eröffnet
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Im kommenden Jahr wird es einen neuen Grand Prix im MotoGP-Kalender geben. Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta fliegt in dieser Woche nach Thailand, wo am Donnerstag in Bangkok ein Dreijahresvertrag unterzeichnet wird. Die Königsklasse wird von 2018 bis 2020 auf dem Chang-International-Circuit in Buriram gastieren. Seit 2015 ist bereits die Superbike-Weltmeisterschaft auf diesem 2014 eröffneten und von Hermann Tilke gebauten Kurs unterwegs.

Das hat auch Auswirkungen auf die offiziellen Testfahrten im kommenden Winter. Vor allem Michelin hat sich für einen Test auf einer neuen Strecke ausgesprochen, nachdem man zuletzt nicht den neuen Asphalt auf dem Sachsenring im Vorfeld ausprobieren konnte. Deshalb wird Anfang 2018 nicht mehr auf Phillip Island in Australien getestet, sondern in Thailand.

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Der provisorische Testkalender sieht erneut drei Wintertests für die Königsklasse vor: Vom 28. bis 30. Januar wird in Sepang (Malaysia) gearbeitet. Anschließend können die Teams von 16. bis 18. Februar Buriram erkunden. Der dritte Test ist vom 1. bis 3. März in Losail (Katar) geplant. Noch lässt der MotoGP-Kalender 2018 auf sich warten. Der Saisonstart ist für den 18. März in Katar vorgesehen und wird sich diesmal nicht mit dem Formel-1-Auftakt in Melbourne (25. März) überschneiden.

Thailand & Finnland: Sind 20 Rennen zu viel?

Nach Thailand 2018 kommt 2019 dann Finnland als neues Austragungsland hinzu. Werden keine anderen Rennen gestrichen, dann wächst der Kalender auf 20 Grands Prix. "Ich finde, 20 Rennen sind das Limit", meint Weltmeister Marc Marquez. "Schon 18 Rennen sind viel. Man muss dann die Balance zwischen Tests und Rennen finden. Die Formel 1 fährt mehr Rennen, hat aber weniger Tests. Sie testen im Simulator. Wir können das nicht machen. Meiner Meinung nach sind zwei zusätzliche Rennen akzeptabel, aber mehr als 20 wären zu viel."

Buriram Thailand Start
Seit 2015 generiert die Superbike-WM in Buriram großes Zuschauerinteresse
© Kawasaki

Ähnlich sieht die Situation auch Valentino Rossi: "Ich finde, wir folgen etwas der Formel 1. Generell stimme ich Marc zu. Ich bevorzuge mehr Rennen als Tests, weil das mehr Spaß macht. 18 Rennen sind schon viel, 20 Rennen sind am Limit. Wichtig ist, dass wir interessante Strecken auf MotoGP-Level besuchen, damit die WM auf einem hohen Level bleibt." Die Strecke in Buriram ist relativ neu, während der Kymi-Ring in Finnland derzeit noch gebaut wird.

Fahrer, die bei einem Team unter Vertrag stehen, dürfen abgesehen von den offiziellen Testtagen fünf private Testtage absolvieren. Könnte man einen Wintertest streichen und dafür ein zusätzliches Rennen fahren? "Zwei Wintertest sind eventuell nicht genug", meint Aleix Espargaro. "Ich liebe das Rennfahren. Für mich ist wichtig, dass wir eine lange Sommerpause haben, damit man abschalten kann."

In dieser Saison betrug die Sommerpause zwischen Sachsenring und Brünn mehr als ein Monat. Viele Fahrer begrüßten das: "Mir wäre es auch egal, ob wir vier oder fünf Rennen direkt hintereinander hätten. Eine Pause in der Mitte ist aber wichtig, um seine Batterien aufzuladen", setzt Espargaro fort. "Viele Rennen sind für den Körper und den Kopf anstrengend. Mit einer Pause ist es aber kein Problem. Problematisch ist auch der Druck, der auf uns lastet. Im Fernsehen sieht alles lustig aus, aber wir tragen große Verantwortung und haben Druck. Deshalb ist es auch mental wichtig, dass man abschalten und nichts tun kann. Das ist immer gut."

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