ANZEIGESEAT & Ducati in der MotoGP
Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
MotoGP-Tickets
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
Aktuelle Top-Motorrad-Videos
Die aktuelle Umfrage

Aggressive Fahrweise: Sollte Johann Zarco eine Strafe bekommen?

Ja
Nein
Sie sind hier: Home > Motorrad > Newsübersicht > Superbike

Chance für US-Piloten: MotoAmerica orientiert sich an WSBK

11. Juli 2017 - 10:54 Uhr

Tiefpunkt überwunden: Die US-Meisterschaft hat sich in den vergangenen Jahren rehabilitiert und sucht die Nachfolger für Nicky Hayden, Ben Spies und Co.

Antonio Elias
Prominentes Fahrerfeld: Toni Elias (24) kämpft in der MotoAmerica um den Titel
© MotoAmerica

(Motorsport-Total.com) - In der Saison 2015 wagten die Verantwortlichen in den USA mit der MotoAmerica einen Neustart. Die AMA-Serie, die zu ihren Glanzzeiten MotoGP- und Superbike-Champions produzierte, war am Boden. Wayne Rainey übernahm die Initiative und gründete die MotoAmerica, die ihre dritte Saison absolviert. Seit 2015 hat sich die Serie prächtig entwickelt und mit Cameron Beaubier und Jake Gagne potenzielle Superbike-WM-Piloten produziert.

Zuletzt bediente sich das Honda-Team von Ronald ten Kate in der MotoAmerica und sicherte sich beim Rennwochenende in den USA die Dienste von Gagne, der das Motorrad von Nicky Hayden übernahm und solide Leistungen zeigte. Die Verpflichtung des jungen US-Amerikaners rückte die MotoAmerica ins Licht und schenkte der Serie reichlich Aufmerksamkeit. Beim Event in Laguna Seca fährt die US-Meisterschaft traditionell im Rahmenprogramm der WSBK.

ANZEIGE

Rainey traut den US-Piloten einiges zu und freut sich, wenn junge Talente wie Gagne den Schritt in die WM schaffen: "Ich bin nicht überrascht. Die US-Fahrer, die es in die internationalen Meisterschaften schafften, haben immer gute Leistungen erzielt. Sie waren immer gut, wenn sie die Chance hatten, in der Superbike-WM oder in der MotoGP zu fahren", betont der dreifache 500er-Weltmeister.

"Es ist eine gute Gelegenheit für Jake Gagne. Es schenkt der MotoAmerica etwas Aufmerksamkeit", freut sich Rainey im Gespräch mit 'WorldSBK.com'. Ende 2014 rief die Motorrad-Legende zusammen mit der KRAVE-Gruppe die MotoAmerica ins Leben, die vom Motorradweltverband FIM unterstützt wird.

"Die Superbike-Regeln waren damals mit keiner anderen Serie zu vergleichen. Jetzt ist die Superbike-Kategorie eine gute Klasse, um die Karriere zu starten. Eine Verbindung mit dem Reglement in der Superbike-WM zu schaffen, war der schnellste Weg, um eine konkurrenzfähige Serie auf die Beine zu stellen", weiß Rainey, der die Umstellung von der WM in die US-Serie vereinfachen wollte: "Es hat gut funktioniert", stellt er klar.

Für den Nachwuchs ist eine starke nationale Meisterschaft von großer Bedeutung. Jahrelang rätselten die US-Fans, wer in die Fußstapfen von Nicky Hayden, Ben Spies und Co. treten wird. Jetzt gibt es Hoffnung, dass bald wieder US-Talente in die WM aufsteigen können. "Es ist essenziell. Jedes Land braucht eine starke nationale Meisterschaft. Ich fuhr in der US-Meisterschaft. Sie hat vor und nach mir viele Champions hervorgebracht", kommentiert Rainey.

In der laufenden Saison führt mit Toni Elias ein ehemaliger MotoGP-Laufsieger die Fahrerwertung an. Der Spanier fährt für Suzuki in der MotoAmerica. Elias genoss das Wiedersehen mit den WM-Kollegen in Laguna Seca und freute sich über die vollen Ränge und das Interesse der US-Fans: "Jeder weiß, wer in der Superbike-WM gewinnt. Deswegen kommen hier mehr Zuschauer als zu anderen Strecken."

Elias wird mit einem möglichen Superbike-WM-Comeback in Verbindung gebracht. "Man sollte niemals nie sagen", bemerkt der Moto2-Weltmeister von 2010. "Momentan sieht alles gut aus. Wir führen die Meisterschaft an. Ich möchte den Titel einfahren. Doch wer weiß, wie es in der Zukunft weitergeht."

Artikeloptionen
Artikel bewerten