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John McGuinness über TT-Verzicht: "Tut weh"

18. Mai 2017 - 11:55 Uhr

Honda-Urgestein John McGuinness wird nach wie vor in Belfast behandelt - Wenn es die Gesundheit erlaubt, möchte der Brite bei der Isle-of-Man-TT vor Ort sein

John McGuinness
Kehrt John McGuinness noch einmal zur TT auf der Isle of Man zurück?
© www.iomtt.com

(Motorsport-Total.com) - Vor einer Woche mussten die Fans von Roadracing-Legende John McGuinness eine wahre Schreckensnachricht verdauen. Der 45-jährige Engländer verunglückte beim Training zum North West 200, dem inoffiziellen Warm-up zur Isle-of-Man-Tourist-Trophy, schwer und wurde daraufhin ins Krankenhaus von Belfast gebracht. Dort wurde diagnostiziert, dass sich McGuinness einen komplizierten Bruch des rechten Unterschenkels zuzog. Zudem brach sich der 23-fache TT-Sieger vier Rückenwirbel, die das Tragen eines Korsetts nötig machen.

In der Zwischenzeit erhielt McGuinness unzählige Genesungswünsche. Das Mitgefühl der Menschen berührt die Isle-of-Man-Legende zu tiefst: "Ich bin überwältigt von der Unterstützung und den Genesungswünschen, die ich seit meinem Unfall beim North West 200 am vergangenen Donnerstag erhielt. Sowohl ich als auch meine Frau haben sehr viel Unterstützung erhalten und ich kann den Rennfans, den Partnern aus der Industrie, den Ärzten und den anderen Fahrern nicht genug danken. Eure Nachrichten halfen mir, diese dunklen Stunden zu überstehen."

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"Ich befinde mich nach wir vor im Royal Victoria Hospital und werde am Bein behandelt. Die Stabilitätsschiene konnte noch nicht angepasst werden, da die Ärzte keine Infektion riskieren möchten", berichtet McGuinness, der die Teilnahme an der diesjährigen TT absagen musste. Das Erreichen von Joey Dunlops Rekord rückt damit in weite Ferne.

"Ich kann nicht verbergen, dass es mir sehr weh tut, die TT in diesem Jahr zu verpassen. Doch ich werde das Event verfolgen und alles im Blick haben", kommentiert McGuinness. "Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg. Wenn es möglich ist, dann werde ich natürlich vor Ort sein. Im Moment gehen wir es Tag für Tag an."

"Ich muss das machen, was mir möglich ist, um meinen Gesundheitszustand zu verbessern. Es steht ein langer Weg bevor, doch ich erhalte sehr viel Unterstützung von den Leuten, die mich umgeben. Ich muss geduldig sein und jeden Tag so nehmen, wie er kommt", schildert der Honda-Pilot, der 1996 zum ersten Mal an der Isle-of-Man-TT an den Start ging und in der Geschichte des Roadracing-Klassikers der zweiterfolgreichste Fahrer ist.

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