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Hayden hängt für 2013 in der Luft

05. Juli 2012 - 14:51 Uhr

Auch Nicky Hayden weiß noch nicht, wo er im nächsten Jahr fahren wird - Der Weltmeister von 2006 möchte bei Ducati und die Früchte der harten Arbeit ernten

Nicky Hayden
Der US-Amerikaner Nicky Hayden wartet auf ein neues Angebot von Ducati
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Nicky Hayden steht im Fahrerkarussell in der Warteschleife. Alles wartet auf die Entscheidung seines Ducati-Teamkollegen Valentino Rossi. Dani Pedrosa scheint bald einen neuen Vertrag bei Honda zu unterschreiben. Ein wichtiges Motorrad ist noch die zweite M1 neben Jorge Lorenzo. Bleibt Ben Spies und wo geht Cal Crutchlow hin? Erst wenn diese Puzzleteile an ihren Platz gefallen sind, wird Hayden zum Zug kommen. Es deutet aber alles darauf hin, dass der US-Amerikaner bei Ducati bleiben wird.

"Es bleibt nicht viel Raum. Sie haben eine Option auf mich, aber sie läuft in einigen Tagen aus. Sie haben mir gesagt, dass sie nichts tun können, bevor der Audi-Deal nicht abgeschlossen ist", spricht Hayden die Übernahme von Ducati an. "Ich habe gute Gespräche geführt. Manchmal bin ich mir nicht sicher", rätselt der Weltmeister von 2006 selbst, wie es mit ihm weitergehen wird. Er möchte aber die Früchte der geleisteten Arbeit ernten. "Ich glaube an Ducati. Dieses Motorrad wird ganz sicher gewinnen, weil sie sehr hart arbeiten."

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"Die Sponsoren investieren viel. In den letzten fünf Jahren hat sich viel getan. Es würde mich killen, wenn ich nicht mehr da bin, wenn es dann gut läuft. Es ist mir klar, dass Valentino Priorität Nummer eins ist. Ich habe auch andere Gespräche geführt, aber ich will in der MotoGP bleiben. Ich brauche Resultate." Rossi will Ducati noch etwas Zeit geben und peilt den traditionellen Brünn-Grand-Prix für Verhandlungen über die Zukunft an.

Auch Rossi bleiben nicht viele Möglichkeiten. Entweder er kehrt zu Honda oder Yamaha zurück, oder er bleibt bei Ducati. Sollte Rossi gehen, steigen Haydens Chancen auf einen Verbleib. Es kann aber auch gut möglich sein, dass beide bleiben. "Bevor ich hierhergekommen bin, gab es die Philosophie, dass sie mehrere Fahrer ausgetauscht haben", meint Hayden. "Okay, man erreicht den Punkt, an dem man merkt, dass es ein bestimmter Fahrer nicht bringt und man sucht sich einen anderen."

"Man muss aber arbeiten. Das Motorrad verlangt nach einem anderen Stil und man muss sich drauf einstellen. Es ist nicht der richtige Weg, wenn man ständig die Fahrer austauscht. Man braucht Zeit, um sich auf das Motorrad einzustellen und das Motorrad anzupassen. Zwei neue Fahrer wären aus Entwicklungssicht ein Start von Null weg. Wenn es mein Team wäre, würde ich nicht zwei neue Fahrer holen."

Crutchlow pflegt anderen Fahrstil als Stoner

Ducati sondiert natürlich den Markt für den Falle eines Rossi-Abschieds. Crutchlow steht bei den Roten weit oben auf der Liste. "Ich bin heute lange Zeit mit Cal gefahren", sagt Hayden unmittelbar nach dem Rennen in Assen. "Er hat die richtige Einstellung und gibt nicht auf. Doch heute hat er mit einer Yamaha gegen mich gekämpft. Sicher hatte er einen schlechten Start, doch er sollte nicht zu kämpfen haben, eine Ducati zu überholen."

"Es gibt Leute, die behaupten, dass sein Fahrstil Stoner seinem ähnelt. Von dem, was ich heute gesehen habe, kann ich sagen, dass er nicht wie Stoner fährt. Ich konnte das beobachten. Da gibt es schon einen Unterschied. Ich möchte aber nicht wie ein Kritiker klingen, weil man ihm mein Motorrad anbietet", so der US-Amerikaner. "Als Stoner schnell war, ließ er das Motorrad arbeiten. Es bewegte sich viel, doch er selbst war ruhig. Bei Cal bewegt sich das Motorrad, aber er auch. Sicher ist es interessant. Er hat Potential und gibt nach Stürzen nicht auf."

In Assen wurde bekannt, dass sich Lorenzo von seinem Manager Marcos Hirsch getrennt hat. Hayden arbeitet dagegen ohne Manager. "Ich habe Berater, die sich um mich kümmern. Wenn ich einen Manager hätte, dem ich wirklich vertrauen könnte, dann wäre es eine Hilfe. Von diesen Leuten kommt aber auch viel Bullshit und man hat mehr Sorgen. Unter dem Strich habe ich festgestellt, dass ich mehr Geld verdiene, seit ich mich um mich selbst kümmere. Das ist nicht so schlecht."

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