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RTG: FTR-Chassis und Kooperation mit MZ

26. Januar 2012 - 15:27 Uhr

Das Racing Team Germany (RTG) stellt sich für die kommende Moto3-Saison komplett neu auf: Louis Rossi und Toni Finsterbusch starten mit FTR-Honda-Maschinen

Dirk Heidolf
RTG-Chef Dirk Heidolf startet 2012 mit neuen Piloten und neuen Maschinen
© Motorsport-Total.com

(Motorsport-Total.com) - Die organisatorischen Vorbereitungen des Racing Team Germany (RTG) im Hinblick auf die kommende Grand-Prix-Saison sind nahezu abgeschlossen. Knapp zwei Wochen vor den ersten Moto3-Testfahrten in Valencia (8. bis 10. Februar) hat sich das Team, das in der vergangenen Saison mit Sandro Cortese zwei 125er-Rennen gewann, personell und strukturell neu aufgestellt.

Neben dem WM-erfahrenen Franzosen Louis Rossi startet 2012 das deutsche Nachwuchstalent Toni Finsterbusch für RTG. Finsterbusch startete bereits dreimal als Wildcard-Pilot in der Weltmeisterschaft. Sein bestes Ergebnis war der zwölfte Platz beim Deutschland-Grand-Prix auf dem Sachsenring im vergangenen Sommer.

Die Verpflichtung des 18 Jahre alten Leipzigers wurde nicht zuletzt durch die neue Kooperation mit MZ möglich. RTG-Chef Dirk Heidolf und MZ-Geschäftsführer Martin Wimmer haben verabredet, sich künftig gegenseitig zu unterstützen und die Kräfte in Sachsen gemeinsam zu bündeln. "Die Kooperation mit MZ macht uns stärker und wir werden uns dadurch breiter aufstellen können", sagt Heidolf.

"Der Wettbewerb mit MZ neben der Strecke wurde beendet", fährt Heidolf fort. "MZ stellt das Bike sowie die Mechaniker für Toni Finsterbusch und das RTG managt und betreut in der Box, im Paddock und an der Strecke. Wir als RTG und auch MZ werden dennoch unter dem jeweils eigenen Namen und im eigenen Design bzw. Farben auftreten. Das heißt die Moto2 von MZ in grün-weiß und die beiden Moto3 des RTG in Schwarzrotgold."

Technisch setzt RTG auf die Chassis' des britischen Herstellers FTR, Honda-Motoren sowie auf Fahrwerke von Öhlins. "Wir haben auf starke und zuverlässige Partner gesetzt", ist sich Heidolf sicher.

Für Finsterbusch wird ein Traum wahr

Für Finsterbusch geht mit dem Engagement bei RTG ein Traum in Erfüllung. "Ich bin schon aufgeregt und kann es wirklich noch immer nicht glauben, von MZ und RTG die Möglichkeit bekommen zu haben, in der WM zu fahren", sagt er. "Für mich stehen das Lernen der Strecken und das Studieren meiner Gegner an erster Stelle. Ich freue mich auf eine tolle Saison und ein neues Team mit großer Erfahrung. Die Jungs können mir sicher in den kommenden Rennen viel helfen und weitergeben."

Rossi freut sich ebenfalls über seinen Wechsel zu RTG. "Das Team hat vergangenes Jahr mit zwei Siegen und mehrfachen Podestplätzen gezeigt, dass es die großen Werksteams gewaltig ärgern konnte. Ich möchte mich gut ins neue Team eingewöhnen und gute Resultate einfahren. Die neue Klasse Moto3 wird sicher eine große Herausforderung für jeden Fahrer und jedes Team", meint der 22-jährige Franzose.

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