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Nach Massencrash: Will Davison darf Krankenhaus verlassen

12. April 2017 - 08:55 Uhr

Die Massenkarambolage bei den Supercars geht glimpflich aus - Will Davison zog sich eine Rückenverletzung zu und durfte das Krankenhaus bereits verlassen

Will Davison
Totalschaden: Das abgerissene Rad von Will Davisons Holden
© Tekno Holden

(Motorsport-Total.com) - Gute Nachrichten aus Australien: Will Davison konnte das Krankenhaus bereits verlassen. Der zweifache Bathurst-1000-Sieger war am vergangenen Wochenende in die Massenkarambolage des Supercar-Rennens in Symmons Plains verwickelt gewesen. Während die anderen Fahrer den Unfall glimpflich überstanden hatten, klagte Davison über Rückenschmerzen und blieb bis Montag im Launceston Krankenhaus. Beim 34-Jährigen wurde eine kleiner Fraktur eines Wirbelfortsatzes festgestellt, die nicht operiert werden kann.

Am Montag kehrte Davison nach Hause an die Gold Coast zurück und denkt bereits an seinen nächsten Renneinsatz. "Um gleich die erste Frage zu beantworten, ich plane meinen Start in Phillip Island in zehn Tagen. Ich habe noch Schmerzen, aber ich werde alles tun, um für die nächste Woche bereit zu sein. Bis Anfang kommender Woche weiß ich realistisch gesehen aber noch nicht, ob ich fit genug bin", schreibt Davison in einer Kolumne für 'Fox Sports'.

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Da die Verletzung von selbst heilen soll, braucht er in erster Linie Ruhe und Zeit. "Ich muss mich prinzipiell für die nächsten Tage ausruhen und dann mit leichtem Training beginnen. Doktor Carl (Chefarzt der Supercars; Anm. d. Red.) ist zuversichtlich, dass ich für Phillip Island in Ordnung sein werde. Ich freue mich schon darauf, wieder ins Auto zu steigen. Aus dieser Hinsicht bereitet mir der Crash keine Sorgen."

Eine feuchte Strecke, Gischt und Leitplanken links und rechts am Streckenrand hatten im ersten Rennen in Symmons Plains für die Kettenreaktion gesorgt, in die zwölf Autos involviert waren. Davison bekam einen der härtesten Schläge ab. Er krachte frontal in den drehenden Nissan Altima von Rick Kelly. Der Aufprall passierte bei 122 km/h. Es sollen kurzfristig bis zu 42 g gemessen worden sein.

Davison, der das Rennen nach einem Fehler im Qualifying weit hinten startete, merkt an, dass die Sichtverhältnisse in der Gischt sehr schlecht waren. "Wir fuhren wahrscheinlich um 50 km/h schneller als die anderen Fahrer, weil sie den Unfall gesehen haben und reagieren konnten. Ich hatte gerade in den fünften Gang geschaltet, als ich vor mir sah, wie das Auto nach rechts lenkte und bremste. Ich sprang sofort auf die Bremse und zog nach links. Dort war die Straße blockiert", schildert Davison den Unfallhergang aus seiner Sicht.

"Ich fuhr links auf das Gas und schaffte es gerade noch, Courtney hart zu treffen. Dann waren meine Bremsen weg, weil das rechte Hinterrad abgerissen wurde. Dem Großteil konnte ich ausweichen, aber dann kam Rick von nirgendwo über die Strecke geschossen." Schlussendlich ging die Situation glimpflich aus. Vier Autos waren so stark beschädigt, dass sie vor Ort nicht mehr repariert werden konnten. Davisons Tekno Holden wird nun in Queensland von Chassis-Spezialist Pace Innovations unter die Lupe genommen. Die nächsten Rennen auf Phillip Island finden vom 21. bis 23. April statt.

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