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Le-Mans-Prototypen
 
Bringt Toyota Hybridtechnologie nach Le Mans?
 
von Christian Nimmervoll 20. Januar 2008 - 12:41 Uhr
 
Toyota denkt angeblich darüber nach, ein Hybridauto bei den legendären 24 Stunden von Le Mans an den Start zu schicken
 
Toyota GT-One TS020
Mit dem GT-One TS020 ist Toyota 1998 und 1999 in Le Mans angetreten
Zoom © Toyota
(Motorsport-Total.com) - Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans steht die nächste Technologierevolution offenbar unmittelbar bevor, denn die Dieselmotoren, die Audi mit dem R10 TDI und später Peugeot mit dem 908 HDi FAP salonfähig gemacht haben, sind seit den beiden Audi-Gesamtsiegen 2006 und 2007 fast schon wieder ein alter Hut.

Toyota denkt nämlich offenbar darüber nach, schon bald ein Auto mit Hybridantrieb beim Langstreckenklassiker an der Sarthe an den Start zu schicken. Zumindest behauptet dies ein Konzerninsider: "Audi hat die Überlegenheit der Dieselmotoren der nächsten Generation unter Beweis gestellt. Toyota möchte das Gleiche mit dem Hybridantrieb erreichen", wird die anonyme Quelle in der japanischen Presse zitiert.



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Dies macht insofern Sinn, als gesellschaftlich momentan sowieso ein Umdenken in Richtung umweltfreundlicher Technologien stattfindet, gerade in der Automobilindustrie. Außerdem hat die Europäische Union gerade ihren CARS-21-Bericht veröffentlicht, indem der Motorsport dazu aufgefordert wird, eine Vorreiterrolle für die Promotion von Energieeffizienz und Co. einzunehmen.

Außerdem steht unbestätigten Gerüchten zufolge immer noch ein möglicher Ausstieg von Toyota aus der Formel 1 im Raum. Die Japaner, so heißt es, könnten ihr eigenes Werksteam im Falle anhaltender Erfolglosigkeit Ende 2009 einstampfen und stattdessen die heutige Formel-1-Fabrik in Köln für das Le-Mans-Projekt und für das angedachte DTM-Werksteam des Tochterunternehmens Lexus umfunktionieren.

Zum bisher letzten Mal ist Toyota 1998 und 1999 mit dem von André de Cortanze gebauten GT-One TS020 in Le Mans angetreten. Die Japaner hatten in beiden Jahren realistische Siegchancen und waren speziell 1999 mit Abstand am schnellsten unterwegs, aber mehr als ein zweiter Gesamtrang durch Ukyo Katayma, Toshio Suzuki und Keiichi Tsuchiya war unterm Strich nicht drin.

 
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