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A1GP: Mindestens 17 Teams am Start

13. Oktober 2009 - 17:35 Uhr

Trotz vieler Probleme im Vorfeld der neuen Saison geht die A1GP mit einem guten Starterfeld nach Australien: Toni Teixeira verspricht 17 Autos

A1GP Gridgirl
Auf das "Powered by Ferrari" wird man demnächst wohl verzichten müssen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Malaysia lässt den Auftakt der neuen A1GP-Saison am übernächsten Wochenende in Surfers Paradise definitiv aus. Was mit der Mannschaft aus Deutschland ist, die Mitte der vergangenen Saison wieder eingestiegen war, ist derzeit noch unklar. Die Serie hat turbulente Monate hinter sich. Doch nach einem neuen Deal mit Vermarkter IMG soll die Zukunft wieder rosig aussehen.

Nach Aussage von A1GP-Boss Toni Teixeira ist die Zukunft der Rennserie nun für vier weitere Jahre gesichert. Da es jedoch kaum Vorbereitungszeit für die Teams gab und die Sponsorensuche in Zeiten der ungewissen Zukunft nicht einfach war, bleibt die Frage, welche Nationen tatsächlich ein Team aufbieten werden. Aus Australien waren Signale zu vernehmen, dass man es mit Mühe und Not wohl schaffen wird, Irland will den Titel auf jeden Fall verteidigen.

Nach rechtlichen Auseinandersetungen hat Teixeira die Fahrzeuge angeblich endlich von einem Logistikpartner loseisen können, nachdem die Fracht wegen Zahlungsrückstands an die Kette gelegt worden war. 17 Autos sollen mindestens beim Saisonauftakt in Australien am Start stehen, verspricht Teixeira. Einzig die Nennungen der USA und Neuseeland seien noch fraglich.

"Von allen anderen haben wir schriftliche Zusagen", wird der Südafrikaner in der portugiesischen Zeitung 'The Bulletin' zitiert. Zwei Jumbo-Jets sind nach Auskunft des Serienchefs auf dem Weg nach Australien, um das Equipment fristgerecht vor Ort zu haben. Erst am vergangenen Freitag hat ein britisches Gericht angeblich die motorsportliche Fracht wieder freigegeben.

Obwohl die Fahrzeuge vom Logistikpartner zurückgehalten worden waren, habe man das Material schrittweise nach Deutschland bringen und vorbereiten können, erklärt Teixeira. "Es lief nicht anders als in den Vorjahren auch", so der A1GP-Boss. Gerüchte um eine mögliche Trennung von Motorenpartner Ferrari wies Teixeira zurück. Man habe lediglich den Lizenzvertrag gekündigt, Ferrari bleibe aber Motorenlieferant.

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