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Neue Regel zu Performance-Gewichten: Zufall spielt mit

Der DMSB macht vor dem DTM-Rennwochenende in Russland einen neuen Vorschlag zum Thema Performance-Gewichte: Abschaffung nun doch (noch) kein Thema?

(Motorsport-Total.com) - Die DTM wird das leidige Thema Performance-Gewichte doch nicht so schnell los. Obwohl sich alle 18 Fahrer für die sofortige Abschaffung der Regelungen ausgesprochen haben und sich mindestens ein Hersteller (Mercedes) ebenso mit einem solchen Szenario anfreunden könnte, lässt man nicht locker. Der DMSB hat eine weitere Veränderung des Systems erarbeitet. Dieses wurde den drei Herstellern Audi, BMW und Mercedes nun vorgestellt, aber noch nicht verabschiedet.

Start DTM Norisring 2017

Die Performance-Gewichte werden wohl weiterhin in der DTM ein Thema bleiben

Nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' hat sich der DMSB eine neue Regelung einfallen lassen, die zwar noch schwieriger zu durchschauen und zu kommunizieren ist, aber zumindest potenziell das sogenannte Zielzeitfahren unterbinden könnte. Demnach könnten demnächst nicht mehr 28 Runden der Fahrer in die Durchschnittswertung eingehen, auf deren Basis die Gewichtsverteilung für das jeweils folgende Rennen vorgenommen wird.

Wie 'Motorsport-Total.com' aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, setzt man beim Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) auf ein ungewöhnliches System. Der Zufall soll entscheiden, wie viele Rundenzeiten eines Piloten in die Berechnungen einbezogen werden. 15 bis 30 Runden können als Grundlage dienen, die Fahrer, Teams und Hersteller wissen allerdings während des Wettbewerbs nicht, welche Zahl der Zufallsgenerator aus diesem Bereich ausgespuckt hat.


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Für das Zielzeitfahren hat dies folgende denkbare Auswirkung: Ein Pilot müsste 30 Runden lang in gemäßigtem Tempo fahren, am Ende spielen aber bis zu 15 dieser "Trödelrunden" überhaupt keine Rolle. Man hat demnach mehr Performance verschenkt als notwendig. Reicht dies aus, um das Taktieren im Wettbewerb komplett zu eliminieren? Nein, denkt der DMSB und schickt eine zweite Idee hinterher. Künftig sollen jeweils nur noch die Rundenzeiten der jeweils drei besten Piloten eines Herstellers in der Gesamtwertung relevant sein.

Für das erste Rennen auf dem Moskau Raceway hieße dies, dass die Fahrer Mattias Ekström, Rene Rast, Jamie Green (alle Audi), Maxime Martin, Timo Glock, Marco Wittmann (alle BMW) sowie Lucas Auer, Gary Paffet und Paul di Resta (alle Mercedes) in die Berechnungen einbezogen würden. Da diese Piloten allerdings im Titelkampf der DTM 2017 am besten platziert sind und jeden einzelnen Zähler im engen Wettbewerb bestens gebrauchen könnten, ist ein Zurückhalten der wahren Performance nicht sehr angebracht.

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