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Berger: Wie die DTM-Piloten wieder zu Helden werden

31. Juli 2017 - 16:30 Uhr

Fahrer müssen Helden sein, Rennstrecken wieder aufregender und die Boliden herausfordernder: An diesen Schrauben will DTM-Chef Berger drehen

Bruno Spengler
Die Helden auf dem Podium: Berger wünscht sich Stars in den Cockpits
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die DTM hat sich für die Saison 2017 neu aufgestellt. Mit Gerhard Berger an der Spitze sollte die Tourenwagen-Meisterschaft dank Regeländerungen wieder attraktiver für den Fan werden. Allerdings helfen alle Regeländerungen nichts, wenn nicht die Fahrer die Fans anziehen. Das denkt zumindest der Österreicher selbst. Er hat dieses Phänomen am eigenen Leib neben Ayrton Senna in der Formel 1 miterlebt. Die Protagonisten müssen zu Stars werden. Nur wie will die DTM das erreichen?

"Jedenfalls nicht durch Rhetorikkurse oder einen neuen Haarschnitt", schmunzelt Berger im Gespräch mit 'auto motor und sport'. Vielmehr braucht es den berühmten "Ritt auf der Kanonenkugel", weiß der Ex-Rennfahrer. "Bei diesem Thema muss die DTM aggressiver werden", fordert der ITR-Chef. Er bedient sich an Beispielen aus der Geschichte: Audi am Pikes Peak, Walter Röhrl in der Gruppe B oder auch der BMW-Turbo mit 1.400 PS zu Bergers Formel-1-Zeiten - das bleibt hängen, lautet Bergers Meinung.

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Er weiß, dass man Konsumenten heutzutage nicht mit "irgendetwas Durchschnittlichem" vor den Fernseher locken kann, dafür ist das Angebot viel zu groß. "Es muss eine spektakuläre Geschichte sein." Zusätzlich zu den Stars im Cockpit müssen die Boliden ansprechende Leistungen bringen. "Das ganze Paket muss stimmen. Am Schluss muss der Zuschauer staunen und sich sagen: Die Fahrer müssen wirklich ganz besonders sein, weil sie diese Autos beherrschen." Einen Schritt in diese Richtung hat die DTM mit dem eingeschränkten Funkverkehr und dem Verbot von Heizdecken bereits getan.

Außerdem müssten die Rennstrecken ansprechender gestaltet werden, fordert der Tiroler. Auslaufzonen, die an Supermarkt-Parkplätze erinnern, und Tribünen, die Kilometer vom Geschehen entfernt stehen, sind dem Spektakel kaum zuträglich. "Da fehlt es oft am Flair, am Geruch der Gefahr." Allerdings schlägt sich nicht nur die DTM mit diesem Problem herum. Auf der anderen Seite müsse die Sicherheit auf dem neuesten Stand sein. "Das ist bei der DTM der Fall. Man kann die Gefahr im Rennsport nicht völlig ausschließen, aber man muss sie bestmöglich minimieren." Dann stimmt das Zusammenspiel von Gefahr, Risiko und aufregender Aktion auf der Strecke.

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