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Scheider will Merhi "einen Satz heiße Ohren" verpassen

01. Mai 2012 - 17:14 Uhr

Während der Audi-Pilot mit den harten Bandagen der Konkurrenz hadert, findet Mercedes-Fahrer Coulthard Gefallen an den lackintensiven Zweikämpfen

Timo Scheider
Scheider alleine auf der Strecke: Beim DTM-Auftakt ein seltenes Bild
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Der gelbe Lack auf seinem neuen Audi A5 schien die Konkurrenz magisch anzuziehen: Timo Scheider war beim DTM-Auftakt am Sonntag auf dem Hockenheimring beliebtes Opfer für Rempeleien aller Art. Bei 'Servus TV' zeigte sich der Champion von 2008 und 2009 froh darüber, nicht unmittelbar nach dem Aussteigen mit Lieblingsgegner Ralf Schumacher, der ihn bei der ersten Durchfahrt der Haarnadelkurve umgedreht und ans Ende des Feldes befördert hatte, zusammengetroffen zu sein: "Im ersten Moment war es ganz gut, dass ich ihn nicht getroffen habe. Im zweiten Moment hätte ich schon gerne ein Gespräch gesucht", so Scheider. "Leider hat es sich am Abend nicht mehr ergeben."

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"Ralf hat in Turn drei einen sehr optimistischen Bremspunkt gehabt", schildert der Audi-Pilot die Details zu dem Vorfall. "Das war enttäuschend. Das hat wehgetan. Ich hoffe einfach, dass er beim nächsten Rennen nicht in meiner Nähe steht." Das Gleiche dürfte auch für Neuling Roberto Merhi gelten, der nur wenige Runden später dafür sorgte, dass Scheider mit einem Plattfuß zurück zur Box humpeln musste. Ist da ein Satz heiße Ohren fällig? "Auf jeden Fall", bestätigt der 33-Jährige, der vor dem Iberer gewarnt war. "In den letzten Tagen der Wintertests kam mein spanischer Teamkollege Miguel Molina zu mir und sagte, er kenne ihn zu Genüge aus den Formelklassen."

Der Ratschlag Molinas: "Halte dich einfach auf Distanz zu ihm. Manchmal brennt bei ihm die Sicherung durch." Das passierte wohl auch am Sonntag. Die Attacken sollten nicht ohne Konsequenzen bleiben, findet Scheider und kündigt an: "Mit ihm werden wir noch einmal ein Wörtchen reden." Im Gegensatz zum jungen Heißsporn aus Spanien demonstriert der Routinier jedoch Gelassenheit mit einer feinen Note Aggressivität: "Es war das erste Rennen und alle waren aufgeregt. Ich möchte das jetzt auch nicht zu hochspielen. Es ist mit Sicherheit kein schöner Auftakt für mich gewesen, aber der Eine oder Andere wird dann schon merken, was man davon bekommt, wenn man zu hart austeilt."

David Coulthard, der als Achter sein bestes DTM-Resultat egalisierte und vom Kleinholz der Konkurrenz profitierte, sieht eine Verbindung zwischen dem neuen Reglement und der Härte in den Zweikämpfen. "Die Autos sind breiter und schwerer als in der Vergangenheit", erklärt der Schotte bei 'Servus TV'. "Dann fehlt vielleicht hier und da mal der Platz. Aber das gehört zum Tourenwagen-Sport, dass man sich mal anlehnt und etwas Lack austauscht." Es sei eine Umstellung zum Formelsport gewesen, wo wegen der offenen Reifen bei Berührungen äußerste Vorsicht geboten ist. "In den vergangenen beiden Jahren habe ich gelernt, keine Angst zu haben, sich mal an ein Auto anzulehnen. Du musst das ausnutzen können", insistiert Coulthard.

Der 41-Jährige findet, dass es in Sachen Härte auch in der DTM Grenzen geben müsse. "Was nicht akzeptabel ist, ist, dass du in der Bremszone jemanden anschiebst. Das ist nicht sportlich. Aber nebeneinander geht schon. Das ist für die Fans toll und für die Fahrer auch spannend."

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