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Erleichterung im Audi-Lager

22. April 2007 - 19:12 Uhr

Die Diagnose ist da: Tom Kristensen blieb beim Horrorcrash in Hockenheim unverletzt, Alexandre Prémat brach sich den Lendenwirbel an

Tom Kristensen
Tom Kristensen überstand den schweren Crash wie durch ein Wunder unbeschadet
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Fast fünf Stunden musste Audi bangen um die Gesundheit von Tom Kristensen und Alexandre Prémat. Erst am Abend kam in Hockenheim die zumindest teilweise erfreuliche Diagnose aus den Krankenhäusern. Die beste Nachricht: Der dreifache Familienvater Kristensen, dessen Audi von Susie Stoddart und Alexandre Prémat voll gerammt wurde und der erst lang nach dem Crash von den Sanitätern aus dem völlig zerstörten A4 geborgen werden konnte, ist unverletzt.

Weniger Glück hatte Prémat. Der Franzose, der sein allererstes DTM-Rennen bestritten hat, zog sich bei dem Unfall einen angebrochenen Lendenwirbel zu. Nach Auskunft der Ärzte wird aber auch Prémat sich wieder völlig erholen und keine bleibenden Schäden haben. Wie lange er sich auskurieren muss, ist aber noch unklar.

Dass bei diesem schlimmen Unfall verhältnismäßig so wenig passiert ist, zeigt einmal mehr, wie sicher die Cockpits der modernen DTM-Boliden sind. "Es ist immer ein schlechter Grund, wenn wir beweisen müssen, dass unsere Autos sicher sind", sagte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich bei der Pressekonferenz. "Das Reglement verlangt sehr sichere Autos und ich hoffe, dass wir das beweisen konnten."

Ullrich war nach dem Unfall sofort ins Medical Center zu den beiden Piloten geeilt. "Ich habe mit beiden Fahrern gesprochen, ich habe ihnen in die Augen schauen und normal mit ihnen sprechen können. Ich wünsche mir aber, dass wir beim nächsten Rennen wieder mit allen antreten können." Zumindest hinter dem Einsatz von Prémat steht nun aber leider ein Fragezeichen.

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