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Yann Ehrlacher krönt sich zum zweifachen WTCR-Champion

Beim Saisonabschluss des Tourenwagen-Weltcups in Sotschi reicht Yann Ehrlacher ein sechster Platz im ersten Rennen, um sich erneut den Meistertitel zu sichern

(Motorsport-Total.com) - Yann Ehrlacher ist WTCR-Champion 2021. Der Franzose sicherte sich mit Platz sechs im ersten Rennen am Sonntag seinen zweiten Titel in Folge, während Mikel Azcona und Rob Huff zum Abschluss ihre ersten Saisonsiege feierten.

Yann Ehrlacher

Yann Ehrlacher hat seinen WTCR-Titel erfolgreich verteidigen können Zoom

Azcona arbeitete sich im ersten Rennen auf nasser Fahrbahn vom achten Startplatz bis auf Platz zwei vor und zog in der letzten Runde mit einem großartigen Bremsmanöver schließlich am lange führenden Jean-Karl Vernay zog, um sich den Sieg zu holen.

Frederic Vervisch, der einen Sieg brauchte, um seine geringen Titelchancen gegen Ehrlacher zu wahren, wurde Dritter. Es reichte also nicht, um Ehrlacher davon abzuhalten, seinen zweiten WTCR-Titel in Folge zu feiern, nachdem er sich im Rennen aus allen Schwierigkeiten heraushielt und Sechster wurde.

"Das fühlt sich so gut an", sagte der 25-jährige Lynk-&-Co-Pilot nach der Zielankunft am Funk. "Wir sind Meister! Zum zweiten Mal! Yes! Come on!"

Im zweiten Rennen holte Huff seinen ersten WTCR-Sieg seit seiner Rückkehr und krönte sich in einem spannenden Finale zum zwölften Sieger in 16 Rennen. Der Brite fuhr vom sechsten Startplatz zum Sieg, nachdem zwei Safety-Car-Einsätze den von Zwischenfällen geprägten Saisonabschluss unterbrochen hatten.

"Nach dem Jahr mit sieben DNFs haben wir das verdient", sagte Rennsieger Huff erleichtert. Das Podium komplettierten Vervisch, der sich mit diesem zweiten Platz die Vizemeisterschaft hinter Ehrlacher sicherte, und Nathanel Berthon als Dritter.

Die WTCR-Karriere von Gabriele Tarquini endete mit einer Enttäuschung. Der 59-jährige Italiener, der seinen Rücktritt angekündigt hat, startete als 15. ins zweite Rennen und kollidierte in der achten Runde mit seinem Landsmann Jordi Gene. Mit einem schweren Frontschaden musste Tarquini das Rennen aufgeben.

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