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WTCC 2015 Le Castellet: Heimsieg für Sebastien Loeb

Citroen-Festspiele beim ersten Lauf der WTCC in Le Castellet: Sebastien Loeb führt beim Heimrennen der Franzosen einen Vierfachsieg an

(Motorsport-Total.com) - Souveräner Start-Ziel-Sieg für Sebastien Loeb beim ersten Rennen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Le Castellet. Von der Pole-Postion aus fuhr der neunmalige Rallye-Weltmeister ungefährdet zu seinem dritten Sieg in der WTCC-Saison 2015. Yvan Muller, Jose-Maria Lopez und Qing-Hua Ma auf den Plätzen zwei bis vier komplettierten einen Vierfachsieg der französischen Marke. Bester Verfolger war Tom Chilton (ROAL-Chevrolet) auf Position fünf, womit er auch bester Privatfahrer war.

Sebastien Loeb

Sebastien Loeb feierte im ersten Rennen seinen dritten Saisonsieg Zoom

Loeb zeigte eine tadellose Vorstellung, gewann von der Pole-Postion aus den Start und setzte sich im Verlauf der 16 Runden sukzessive von seinen Teamkollegen ab. Im Ziel betrug sein Vorsprung auf den Zweiten mehr als sechs Sekunden "Am Anfang hat Yvan mich ein bisschen unter Druck gesetzt, aber dann konnte ich mir einen Vorsprung herausfahren. Danach war es eigentlich ein recht entspanntes Rennen", sagt Loeb.

Deutlich enger ging es zwischen den beiden WM-Rivalen Muller und Lopez zu. Nach gutem Start versuchte Lopez auf dem Weg zur ersten Kurve innen an seinem Teamkollegen Muller vorbeizugehen. Dieser machte die Türe aber zu und berührte Lopez, der dabei fast in die Boxenmauer gedrängt worden wäre.

Muller hält dem Druck von Lopez stand

Während des Rennens setzte der Argentinier seinen Teamkollegen mehrfach unter Druck und trieb Muller in Runde acht in einen kleinen Fahrfehler, von dem Lopez aber nicht profitieren konnte. Muller verteidigte Platz zwei und holte dadurch in der WM-Wertung drei weitere Zähler auf Lopez auf. Allerdings hat der amtierende Weltmeister immer noch 26 Punkte Vorsprung auf Muller.


Fotos: WTCC in Le Castellet, Rennen


Im Mittelfeld sorgte in der Anfangsphase ein packender Zweikampf zwischen Tiago Monteiro (Honda) und Hugo Valente (Campos-Chevrolet) um Position sieben für Furore. Am Ende der dritten Runde drängte sich Monteiro am Eingang der Start-Ziel-Geraden an Valente vorbei. Beim Versuch zu kontern, traf der Franzose anschließend in Kurve 2 den an der Innenseite aufgestellten Reifenstapel und musst sein beschädigtes Auto daraufhin an der Box abstellen.

Bester Honda-Pilot war jedoch nicht Monteiro, sondern Norbert Michelisz (Zengö), der sich mit einem guten Start von Position acht auf sechs verbessert hatte und diese in der Schlussphase gegen Monteiro verteidigte. Gabriele Tarquini (Honda), Mehdi Bennani (SLR-Citroen) und Jaap van Lagen (Lada) komplettierten die Top 10.

Unglückliches Rennen für Lada

Das Ergebnis des Niederländers ist allerdings unter Vorbehalt. Nach dem Qualifying war bei der Technischen Abnahme festgestellt worden, dass die hintere Stoßstange nicht mit der in den Homologations-Dokumenten beschriebenen Spezifikation übereinstimmt. Die Rennkommissare haben den Fall zur Klärung an die Homologations- und Regelkommission des Automobil-Weltverbands FIA verwiesen.

Unglücklich verlief das erste Rennen für van Lagens Teamkollegen. Rob Huff kollidierte nach dem Start in der zweiten Kurve mit Gregoire Demoustier (Craft/Bamboo-Chevrolet)und musste sein Auto anschließend mit defekter linker Hinterradaufhängung abstellen. Nicky Catsburg konnte aufgrund technischer Probleme nicht an den Start gehen und fuhr später lediglich einige Check-Runden.

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