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Gabriele Tarquini kontert Hugo Valente: "Bin nicht zu alt!"

Routinier Gabriele Tarquini wehrt sich gegen die Vorwürfe von Hugo Valente - Der 23-jährige Franzose hatte den Honda-Werkspiloten als "zu alt" bezeichnet

(Motorsport-Total.com) - Die Kollision zwischen Gabriele Tarquini und Hugo Valente sorgt auch rund einen Monat später noch immer für Gesprächsstoff. Nachdem die beiden Ende September in China auf der Strecke aneinandergeraten waren, holte der Franzose zum Verbalangriff gegen den 53-jährigen Routinier aus und beschimpfte ihn unter anderem als "zu alt". Nun wehrt sich der Honda-Werkspilot gegen die Vorwürfe und stellt klar, dass er keinesfalls zu alt sei, um in der WTCC mitzufahren.

Gabriele Tarquini

Gabriele Tarquini ist davon überzeugt, dass seine Erfahrung ein großer Vorteil ist Zoom

"Es gab einen kleinen Kontakt, aber nichts Besonderes. Er hat sich seine Aufhängung vorne bei einer anderen Berührung kaputtgemacht, nicht bei der mit mir. Es stimmt, dass ich ihn berührt habe, aber es war keine starke Berührung, die sein Rennen ruiniert hat", stellt Tarquini zunächst klar und erklärt: "Wenn ich mich im Spiegel ansehe und mein Alter bedenke, dann bin ich schon viel älter als Hugo und viele andere Fahrer."

"Aber persönlich denke ich nicht, dass ich zu alt bin. Ich kann Rennen fahren, ich kann kämpfen und meine Erfahrung ausspielen. Momentan spüre ich am Lenkrad kein Handicap, das ich durch mein Alter habe. Meine Antwort ist, dass er Erfahrung braucht. Er ist zu jung." Der 23-Jährige habe bereits "großes Potenzial bewiesen", brauche allerdings noch Erfahrung, "um seine Ziele zu erreichen."

¿pbbt|1|100|2015-10-28||Gabriele Tarquini||Gabriele Tarquinipb¿"Natürlich ist es für einen Privatfahrer nicht einfach, mit den Herstellern zu kämpfen. Aber er hat eine gute Pace gezeigt, besonders im Qualifying. Er kann sehr schnell erwachsen und mit etwas mehr Erfahrung zu einem Top-Piloten werden. Ich habe nichts gegen ihn. Es war eine Rennsituation und nach ein oder zwei Tagen ist die Sache für mich komplett vergessen", versichert Tarquini.

"Als ich jung war, da hatte ich einen Spitznamen, der aus dem Italienischen übersetzt 'wildes Schwein' bedeutet", verrät er weiter und erklärt: "Ich war ziemlich aggressiv und das bin ich noch immer. Das ist mein Charakter. Ich muss so sein, aber ich bin nicht zu aggressiv, nur um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Du verwendet deine Aggressivität schon, um ein gutes Ergebnis zu holen, aber deine Erfahrung verwendest du noch mehr."

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