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WRX Barcelona 2018: Mattias Ekström gewinnt Saisonauftakt

Mattias Ekström sichert sich nach einer Kollision mit Dominator Petter Solberg den Sieg beim Saisonauftakt der WRX in Barcelona - Glückliches Podium für Loeb

(Motorsport-Total.com) - Mattias Ekström (EKS-Audi) hat den Saisonauftakt der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) 2018 auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya gewonnen. Für den Weltmeister von 2016 war es der dritte Sieg in Folge in Spanien. Auf Rang zwei kam im Finale der amtierende Weltmeister Johan Kristoffersson (PSRX-Volkswagen) ins Ziel, Dritter wurde Sebastien Loeb (Peugeot), obwohl er sich sportlich nicht für das Halbfinale qualifiziert hatte.

Mattias Ekström

Mattias Ekström gewann zum dritten Mal in Folge in Barcelona Zoom

Ekströms Sieg ging im Finale eine Kollision mit Petter Solberg (PSRX-Volkswagen) voraus, der bis dahin das Rennwochenende dominiert hatte. Nach dem Start hatte Ekström den Norweger auf dem Weg in die erste Kurve nach innen ab- und in einen Reifenstapel gedrängt. Nach der Kollision mit dem Hindernis drehte sich Solberg und kam anschließend im Finale nur auf Rang sechs ins Ziel. Der Vorfall wird von der Rennleitung untersucht.

Neben Solberg war Timmy Hansen (Peugeot) ein weiterer tragischer Held des Saisonauftakts. Nach einem Abflug in Q1 hatte sich der Schwede mit zwei zweiten und einem ersten Platz in den verbleibenden drei Vorläufen stark zurückgemeldet und lag im zweiten Halbfinale klar an der Spitze.

Solberg und Timmy Hansen die tragischen Helden

Doch dann verlor sein Peugeot 208 plötzlich an Vortrieb, vorauf hin Niclas Grönholm (GRX-Hyundai) und Janis Baumanis (STARD-Ford) auf Timmy Hansen auffuhren und ihn umdrehten. Der Peugeot-Pilot konnte anschließend nicht mehr weiterfahren, schüttelte fassungslos den Kopf und musste auf dem Weg zurück ins Fahrerlager von seinem jüngeren Bruder Kevin getröstet werden.

Timmy Hansens Pech war das große Glück seines Teamkollegen Loeb. Der neunmalige Rallye-Weltmeister hatte nach Kollisionen in zwei der vier Vorläufe als 13. ursprünglich den Einzug in das Halbfinale verpasst. Allerdings opferte sich sein Teamkollege Kevin Hansen und zog vor dem Halbfinale zurück, sodass Loeb als erster Nachrücker seinen Startplatz übernahm.

Im zweiten Halbfinale lag Loeb dann lange am Ende des Feldes und sah im Rennen um den Finaleinzug lange aussichtslos aus. Dann profitierte er aber zunächst von einer Berührung zwischen Baumanis und Jerome Grosset-Janin (GCK-Renault) woraufhin der überraschend starke Franzose abflog.

Sebastien Loeb mit emotionaler Achterbahnfahrt

Im Getümmel rund um seinen Teamkollegen Timmy Hansen ging Loeb dann schließlich an Grönholm und Baumanis vorbei und zog schließlich als Zweiter des zweiten Halbfinals in das Finale ein, wo ihm dann nach der turbulenten Startphase noch der Sprung auf das Podium gelang.

Weiter geht es mit der WRX 2018 in zwei Wochen (28. und 29. April) mit dem Rennen im portugiesischen Montalegre.

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