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Zweimal Punkte: Gelungenes Finale für Suzuki

Suzuki konnte auch in Wales mit beiden Piloten in die Punkte fahren - Die Japaner konnten sich 2008 steigern, doch es gibt Gerüchte um die Zukunft

(Motorsport-Total.com) - Beim Heimlauf in Japan konnte das Suzuki-Team das bisher beste Ergebnis seiner jungen WRC-Geschichte geholt, beim Saisonfinale in Wales gelang es fast, das zu wiederholen. Per-Gunnar Andersson lag nach dem ersten Tag auf Rang drei und kam schließlich als Fünfter ins Ziel. Sein Teamkollege Toni Gardemeister wurde Siebter und landete damit ebenfalls in den Punkten. Suzuki gelang damit ein positiver Abschluss einer Saison, die vor allem ein Lernprozess war.

Per-Gunnar Andersson

Per-Gunnar Andersson konnte zum zweiten Mal in Folge auf Platz fünf fahren Zoom

"Es war für mich wirklich eine gute Rallye und das Highlight war ganz klar, dass ich nach dem ersten Tag auf Rang drei lag", resümierte Andersson. "Heute hatten wir großen Rückstand auf das Auto vor uns, deshalb ging es ehre darum, die Position zu sichern. Glücklicherweise waren die Bedingungen heute etwas besser als gestern, das hat uns geholfen. Wir hatten über die drei Tage keinerlei Probleme und ich konnte trotz des tückischen Wetters mein bisher bestes Ergebnis egalisieren. Es ist extrem positiv, die Saison so zu beenden."#w1#

Gardemeister war überrascht darüber, wieviel Grip es heute am Abschlusstag gab: "Als ich heute Morgen die Vorhänge aufgemacht habe und den Frost gesehen habe, dachte ich, dass es viel schlimmer ist", erklärte der Finne. "Dennoch sind wir in SS17 auf eine Eisplatte geraten und ich musste in die Böschung ausweichen, sonst wäre ich abgeflogen. Abgesehen davon hatte ich keine wirklichen Probleme und ich bin zufrieden, dass ich die Saison in den Punkten beenden konnte. Wir haben den SX4 WRC über die Saison deutlich verbessert, sowohl was den Speed als auch was die Zuverlässigkeit angeht."

"Wir haben den SX4 WRC über die Saison deutlich verbessert, sowohl was den Speed als auch was die Zuverlässigkeit angeht." Toni Gardemeister

Auch Teamdirektor Shusuke Inagaki zog ein positives Fazit: "Die Wales-Rallye ist als extrem harte Challenge bekannt, aber in diesem Jahr waren die Bedingungen noch wesentlich schlimmer, als wir erwartet hatten. Dennoch waren unsere Autos sehr zuverlässig und unsere Fahrer haben sie auf der Straße gehalten. Damit konnten sie wieder ohne Probleme in die Punkte fahren. Das ist ein Zeichen für die Fortschritte, die wir gemacht haben und ich möchte mich bei allen im Team für die harte Arbeit in dieser Saison bedanken."

2008 war ein Lernjahr mit Fortschritten, auf das Suzuki im kommenden Jahr aufbauen kann. Doch nach dem Ausstieg von Honda aus der Formel 1 kam im Servicepark in Swansea das Gerücht auf, auch Suzuki könnte darüber nachdenken, 2009 Kosten zu sparen und auf einen WRC-Auftritt verzichten. Schon zur Jahresmitte war spekuliert worden, dass die Japaner 2009 eine Pause einlegen, um in Ruhe ein neues Auto zu entwickeln, mit dem man ab 2010 nach dem neuen Reglement einsteigt. Ob diese Gerüchte völlig unbegründet sind oder ob sie doch einen wahren Kern haben, wird sich spätestens beim Saisonstart 2009 am 30. Januar in Irland zeigen.

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