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WRC Rallye Italien: Glatter Durchmarsch bringt Tänak auf Siegkurs

Ott Tänak gewinnt am Samstag bei der Rallye Italien alle sechs Wertungsprüfungen und steht nun vor seinem dritten WRC-Sieg in Folge

(Motorsport-Total.com) - Mit einer einer wahren Machtdemonstration hat Ott Tänak (Toyota) am Samstag bei der Rallye Italien, achter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2019, die Führung übernommen und sich auf Kurs zu seinem dritten Sieg in Folge gebracht.

Ott Tanak

Ott Tänak dominerte den Samstag bei der Rallye Italien Zoom

Mit 11,2 Sekunden Rückstand auf Dani Sordo (Hyundai) war Tänak in den Tag gestartet. Nach Siegen bei allen sechs Wertungsprüfungen kehrte der Este am Abend mit 25,9 Sekunden Vorsprung auf den Spanier in den Servicepark zurück. Dritter ist Teemu Suninen (Ford, + 42,9 Sekunden).

Tänak gewann nicht nur die Wertungsprüfungen, sondern dominierte sie regelrecht und fuhr beispielsweise bei der 28,03 Kilometer langen zwölften WP "Monte Lerno 1" neun Sekunden schneller als alle seine Rivalen. "Das Hauptziel ist der Rallyesieg, da spielen die WP-Siege keine Rolle. Es war ein guter Kampf, Dani hat viel Druck gemacht", zollt Tänak seinem Gegner trotzdem Anerkennung.

Aus eigener Kraft wird Sordo Tänak am kurzen Schlusstag kaum mehr einholen können. Der Toyota-Pilot steht damit vor seinem dritten Sieg in Folge, mit dem er die Führung in der WM-Wertung übernehmen würde.


Rallye Italien: Ott Tänak stürmt an die Spitze

Mit drei Bestzeiten am Samstagvormittag verdrängt Ott Tänak bei der Rallye Italien Dani Sordo von der Spitze. Weitere Rallye-Videos

Hinter den Top 3 folgen nach 15 von 19 WP Elfyn Evans (Ford) und Andreas Mikkelsen (Hyundai), die aus eigener Kraft aber nicht mehr in den Kampf um das Podium eingreifen können. Vorjahressieger Thierry Neuville (Hyundai) zeigte auch am Samstag eine enttäuschende Leistung, verlor bei den sechs WP über eineinhalb Minuten auf Tänak und liegt abgeschlagen auf Rang sechs.

Unglücklich endete der Tag für Kris Meeke (Toyota), der bei der letzten WP des Samstags einen platten Reifen wechseln musste und dadurch von Rang sechs hinter Esapekka Lappi (Citreon) auf Rang acht zurückfiel. Im Kampf um den Sieg in der WRC2-Wertung hat Kalle Rovanperä vor dem Schlusstag 26,1 Sekunden auf seinen Skoda-Teamkollegen Jan Kopecky.

Am Sonntag stehen zum Abschluss der Rallye Italien noch vier Wertungsprüfungen über insgesamt 41,9 Kilometer auf dem Programm.

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