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WRC Rallye Italien: Sebastien Ogier nach Aufhängungsschaden ausgeschieden

Update: Rückschlag für Sebastien Ogier: Bei der fünften WP der Rallye Italien fährt der Citroen-Pilot gegen einen Stein und scheidet aus

(Motorsport-Total.com) - Der in der Gesamtwertung der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) Führende Sebastien Ogier (Citroen) hat am Freitag bei der fünften Wertungsprüfung der Rallye Italien durch einen Aufhängungsschaden massiv Zeit verloren und muss damit im Kampf um seinen siebten WM-Titel einen Rückschlag einstecken.

Sebastien Ogier

Sebastien Ogier unterlief auf Sardinien ein seltener Fahrfehler Zoom

Etwa 0,9 Kilometer nach dem Start der WP "Monte Baranta 1" traf Ogier in einer Linkskurve einen großen Stein, der im Scheitel der Kurve lag. Dabei brach die linke Vorderradaufhängung seines Citroen C3 WRC.

Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia versuchten zwar eine notdürftige Reparatur, die allerdings nicht von schnellem Erfolg gekrönt war. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hatten sie bereits deutlich über zehn Minuten und damit jede Aussicht auf ein Spitzenresultat in Italien verloren.

Update 12:20 Uhr: Citroen hat mitgeteilt, dass der Schaden durch Ogier und Ingrassia nicht behoben werden kann. Damit scheiden beide am Freitag aus, werden aber morgen wieder starten. Mehr als Punkte aus der Powerstage sind für den Citroen-Piloten aber nicht mehr realistisch.

Damit droht Ogier seine Führung in der WM zu verlieren, da Ott Tänak (Toyota) und Thierry Neuville (Hyundai) in der Gesamtwertung nur zwei beziehungsweise zehn Punkte Rückstand auf ihn haben.

Nach vier von 19 Wertungsprüfungen führte bei der Rallye Italien Jari-Matti Latvala (Toyota) mit 2,9 Sekunden Vorsprung auf Teemu Suninen (Ford). Dritter war Tänak (+4,2 Sekunden), Neuville lag mit 13,6 Sekunden auf Rang sechs.

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