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Wilson: "Jemand da oben will nicht, dass wir gewinnen"

Jari-Matti Latvala musste wegen seiner kaputten Druckstrebe aufgeben - Entsprechend groß ist die Enttäuschung bei Teamchef Malcolm Wilson

(Motorsport-Total.com) - Noch heute Mittag sah es so aus, als habe Jari-Matti Latvala gute Chancen auf den Sieg bei der Rallye Argentinien. Er konnte als Erster auf der Piste seine Führung behaupten. Doch dann folgte in der 13. Wertungsprüfung der Rückschlag. Am Ford des Finnen brach eine Druckstrebe. Das kostete ihn zunächst über 20 Sekunden, Latvala fiel zurück auf Rang zwei.

Malcolm Wilson

Bei Ford-Teamchef Malcolm Wilson ist die Enttäuschung ebenfalls groß Zoom

Auf der Verbindungsetappe versuchte er, die Strebe wieder zu reparieren. Dies gelang einigermaßen, aber Latvala kam 13 Minuten zu spät zum Start zur 14. Wertungsprüfung. Dafür bekam er noch eine Strafzeit von 2:10 Minuten aufgebrummt. Damit rutschte der Ford-Pilot zurück auf den fünften Rang. Doch in der 14. Prüfung musste Latvala dann ganz aufgeben, bevor er sich noch weitere Schäden zuzieht.

Es sei sehr wahrscheinlich, dass Latvala etwas gerammt hat, sagt Ford-Teamchef Malcolm Wilson gegenüber 'Autosport': "Er hat im letzten Sektor die ganze Zeit verloren. Das ist kein leichtes Teil, es braucht schon viel Belastung, damit die Strebe sich verbiegt und bricht. Das muss ein heftiger Einschlag gewesen sein. Diese Teile sind recht widerstandsfähig, aber er muss etwas getroffen haben, das stärker war als die Strebe." Die Aufhängung sei allgemein beschädigt, aber das größte Problem sei die gebrochene Druckstrebe: "Dadurch geht das Rad zurück in den Radkasten."

Entsprechend groß ist nun die Enttäuschung bei Wilson: "Wir haben hier so viel Mühe reingesteckt. Und es scheint so, als ob jemand da oben im Moment nicht will, dass wir gewinnen."

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