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Toyota-Boss: Evans "hat das Monster" in Kroatien "endlich abgewimmelt"

Elfyn Evans erlebte in der WRC-Saison 2022 einen katastrophalen Saisonstart - Die soliden Punkte in Kroatien sind laut Jari-Matti Latvala der Durchbruch gewesen

(Motorsport-Total.com) - Ist der Knoten endlich geplatzt? Elfyn Evans startete besonders schlecht in die Rallye-WM (WRC) 2022. Nach einem 21. Platz in Monte Carlo und einem Ausfall in Schweden hat er das Ruder in Kroatien aber herumgerissen und mit Rang fünf erstmals in der Rally1-Ära mit Hybridautos solide Punkte eingefahren. Der Waliser, der als Titelkandidat gehandelt wurde, liegt dennoch abgeschlagen auf Rang neun der Gesamtwertung.

Elfyn Evans

Kann Elfyn Evans das Ruder herumreißen und an der Spitze attackieren? Zoom

Toyota-Boss Jari-Matti Latvala glaubt an den Durchbruch des Zweitplatzierten der Saison 2021, der seine gute Form in Portugal beweisen kann. Dennoch müssen die Fehler beseitigt werden, die Evans in der Saison 2022 bisher massiv eingebremst haben. Selbst in Kroatien hatte er am ersten Tag mit zwei Reifenschäden zu kämpfen. Dennoch ist Latvala guter Hoffnung, dass es die Initialzündung des 33-Jährigen war.

"Er brauchte ein solides Rennen und er fuhr auf der Powerstage die drittbeste Zeit, weshalb er einige wichtige Punkte gesammelt hat", so der Toyota-Teamchef. "Ich freue mich für ihn, dass er in Portugal jetzt so richtig in die Meisterschaft starten kann. Wir wissen nicht, was in dieser Meisterschaft passieren wird, aber er hat so ein Ergebnis [wie in Kroatien] gebraucht. Eflyn hat das Monster in seinem Nacken jetzt abgeschüttelt."


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Der fünfte Platz und die drei Extrapunkte aus der Powerstage haben dem Waliser 13 Punkte beschert, der nach drei Events 59 Zähler hinter dem führenden Toyota-Piloten Kalle Rovanperä liegt. Mit einer guten Startposition bei der Schotter-Rallye in Portugal könnte Evans den Anschluss an die Konkurrenz an der Spitze wiederherstellen.

"Es waren schwierige Events und Kroatien war da keine Ausnahme, aber immerhin haben wir es bis ins Ziel geschafft und einige Kilometer mit dem Auto zurückgelegt", so Evans. "Auch die Powerstage war schwierig und wir konnten mit den Reifen, die wir hatten, nicht mehr Positionen gutmachen. Unter diesen Umständen bin ich mit dem Ergebnis zufrieden."


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Mit dem Auto hadert Evans aber nicht, da er sich eigentlich immer recht wohl gefühlt habe. In Kroatien habe sich der Waliser deshalb darauf konzentriert, die Rallye zu beenden und keine weiteren Fehler zu machen. "Wir können jetzt nach vorne und positiv auf den Event in Portugal blicken", meint er.

Während Latvala positive Schlüsse aus der Rallye Kroatien zieht, klingt Evans nicht so positiv, da er "aufgrund der beiden Reifenschäden am ersten Tag", "irgendwo im Nirgendwo" unterwegs gewesen sei. "Es war dumm, das Risiko für Nichts einzugehen. Wenn wir um ein gutes Ergebnis gekämpft hätten, hätten wir ans Limit gehen können." In Portugal möchte Evans besser in die Rallye starten und deutlich weiter vorne ins Ziel kommen als in Kroatien.

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