• 11.10.2007 09:23

OMV Kronos will die Lücke schließen

Mit einer Aufholjagd sollen Manfred Stohl und Francois Duval den Rückstand auf das Stobart-Team verkürzen - Duval peilt das Podest an

(Motorsport-Total.com) - Das OMV Kronos Citroën World Rally Team hat sich für die "Rallye de France - Tour de Corse" ein klares Ziel gesetzt. In der Herstellerwertung soll der Abstand zum Stobart World Rally Team (Henning Solberg, Jari-Matti Latvala) verringert werden. Derzeit beträgt die Differenz noch 18 Punkte, doch nach dem 13. Lauf zur FIA World Rally Championship will man in Schlagdistanz sein.

Titel-Bild zur News: Francois Duval

Francois Duval hofft, dass ihm in Korsika der Sprung auf das Podest gelingt

Das OMV Kronos Citroën World Rally Team sieht dem Lauf auf der französischen Insel sehr zuversichtlich entgegen. Mit Francois Duval hat man einen absoluten Asphaltspezialisten in den eigenen Reihen und auch Manfred Stohl hat auf Korsika schon WM-Punkte geholt. Nicht zu vergessen seine beiden historischen Siege in der Gruppe N (Vorgänger in der FIA Production Car-World Rally Championship) bei stärkster Besetzung in den Jahren 1998 und 2000. Damit rechnet sich die OMV Truppe sehr gute Chancen aus, den Abstand in der Herstellerwertung auf das Stobart WRT verringern zu können. Mit Henning Solberg (Nor) und Jari-Matti Latvala (Fin) verfügt dieses Team über keine Asphalt-Spezialisten.#w1#

Duval ist angriffslustig

Mit Platz zwei in Deutschland und dem fünften Rang in Spanien hat Francois Duval unter Beweis gestellt, dass er zu den besten Rallye-Asphaltpiloten der Welt zählt. Jetzt will der Belgier noch eins draufsetzen und in Korsika wieder aufs Podium. Duval: "In Spanien war wirklich nicht mehr drin. Doch in Korsika werden die Karten neu gemischt und wir sind sehr zuversichtlich. Diese Rallye hat eine ganz andere Charakteristik, die uns sehr entgegen kommt."

Manfred Stohl muss in Korsika eine andere Taktik einschlagen. Für ihn heißt es das Citroën Xsara WRC möglichst heil zu lassen, denn bereits am Montag nach Korsika geht der Bolide nach Japan, wo vom 26. bis 28. Oktober die Japan-Rallye statt findet. Darum fährt der österreichische OMV Pilot ein wenig schaumgebremst: "Natürlich hat man dieses Szenario im Hinterkopf. Trotzdem werde ich meinen gewohnten Speed gehen. Denn es macht keinen Sinn, wenn ich nur über die Sonderprüfungen rolle."