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Ford-Pilot Fourmaux nach WRC-Podium: "Man darf seine Träume nie aufgeben!"

Ford-Pilot Adrien Fourmaux feierte bei der Schweden Rallye 2024 sein erstes Podium in der Rallye-WM: Ein Beweis dafür, dass "man seine Träume nie aufgeben darf"

(Motorsport-Total.com) - Adrien Fourmaux hatte nach dem zweiten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Schweden allen Grund zur Freude: Der Ford-Pilot erzielte nicht nur das beste Ergebnis seiner bisherigen WRC-Karriere, sondern mit dem dritten Gesamtrang hinter Sieger Esapekka Lappi (Hyundai) und Elfyn Evans (Toyota) auch das erste Podium.

Titel-Bild zur News: Adrien Fourmaux

Adrien Fourmaux bejubelt sein erstes WRC-Podium Zoom

Für Fourmaux wurde damit ein langersehnter Traum wahr. "Das zeigt, dass man es [das Podium] eines Tages erreichen kann, wenn man nie aufgibt", freut sich der 28-jährige Franzose. "Wenn man an einen Traum glaubt, muss man ihm einfach folgen und die Leute ignorieren, die einem sagen, dass man ihn nicht erreichen kann."

Schon jetzt, nach dem zweiten von 13 WM-Läufen, hat Fourmaux mehr Punkte gesammelt als in seiner ersten vollen Rally1-Saison 2022. Im vergangenen Jahr wurde der Franzose daraufhin in das Rally2-Programm von M-Sport zurückversetzt, bevor er in diesem Jahr eine zweite Chance in der Topklasse der Rallye-WM erhält.

Fourmaux ist "sehr zufrieden damit"

"Es ist wirklich großartig. Es ist erst meine vierte Rallye auf Schnee, also kann ich wirklich stolz darauf sein", sagt Fourmaux im Gespräch mit der englischsprachigen Ausgabe von Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network. "Es ist mein erstes Podium in der Königsklasse bei der zweiten Rallye meines Rally1-Comebacks, also bin ich sehr zufrieden damit."

Auch für die Gesamtwertung war das Ergebnis ein wichtiger Fortschritt. "Wir sind Dritter in der Meisterschaft, das ist verrückt", strahlt der Ford-Pilot. "Es liegt noch ein langer Weg vor uns, aber ich bin wirklich zufrieden, denn wir hatten viele Bedingungen mit dem Schnee, und manchmal hatten wir keine gute Position auf der Strecke, und nach all dem auf das Podium zu kommen, ist fantastisch."

"Um ehrlich zu sein, war mein Ziel ein fünfter Platz, und wenn ich dort ins Ziel gekommen wäre, wäre ich zufrieden gewesen", gibt Fourmaux zu. "Aber am Samstag auf dem zweiten Platz zu sein und dann Dritter zu werden, ist großartig."

Schrecksekunde kostet zweiten Gesamtrang

Auf der elften Etappe erzielte Fourmaux die vierte WP-Bestzeit in seiner Karriere. Wenig später musste er eine Schrecksekunde verdauen, als er auf der 15. Etappe mit einer Schneewehe zusammenstieß. Der 28-jährige Franzose entschied sich daraufhin, sich nicht auf einen Kampf mit Evans einzulassen, und fiel im Ziel auf den dritten Platz zurück.

"Normalerweise bin ich ein ziemlich ruhiger Mensch, also möchte ich nicht das Gefühl haben, dass alles in Ordnung ist und wir jetzt viele Podiumsplätze holen werden", bleibt Fourmaux nach seiner Podest-Premiere realistisch. "Es ist einer in der Tasche, aber ich muss mich auf die nächsten Rallyes vorbereiten."

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