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Citroen: Einsätze mit PH-Sport besser als erwartet

Citroen zieht ein positives Fazit nach der Übergangssaison mit PH-Sport - Ab 2017 wird das Werksteam deutlich mehr Unterstützung aus Frankreich bekommen

(Motorsport-Total.com) - Die Vorbereitungen für die WRC-Saison 2017 laufen auf Hochtouren. Am 19. Januar beginnt die erste Etappe der Rallye Monte Carlo. Obwohl Volkswagen nicht mehr dabei sein wird, werden die neuen Autos von Citroen, Hyundai, Toyota und M-Sport mit Spannung erwartet. Ende November testen die Teams noch fleißig die Entwicklungen, bevor die Autos homologiert werden. Bei Citroen wird es sich im kommenden Jahr wieder um einen vollwertigen Werkseinsatz handeln. Nach dem WTCC-Ausstieg liegt die komplete Konzentration wieder auf der Rallye-WM.

Titel-Bild zur News: Kris Meeke, Paul Nagle

Kris Meeke holte in der angelaufenen Saison zwei Saisonsiege Zoom

Das ist ein erheblicher Unterschied zu den Einsätzen in der abgelaufenen Saison, die von Partnerteam PH-Sport durchgeführt wurden. "Ich würde sagen, es lief über unseren Erwartungen", wird Citroen-Teammanager Marek Nawarecki von 'rallysportmag.com.au' zitiert. "Unser Ziel war es, dass unsere Fahrer Erfahrungen für nächstes Jahr sammeln und im Wettbewerb stehen. Somit konnten wir auch das Level der Fahrer mit anderen Fahrern vergleichen."

Und dann gewann Kris Meeke in Portugal und Finnland, wobei er auch von seiner späteren Startposition profitierte. Craig Breen stand in Finnland als Dritter auf dem Podium. "Das hatten wir nicht erwartet. Es ist aber gut zu wissen, dass man selbst mit einem kleineren Team und dem verfügbaren Material nahe an den Topteams sein und sogar gewinnen kann." Einziges negatives Erlebnis war der schwere Unfall von Stephane Lefebvre auf Korsika. Mittlerweile geht es ihm wieder gut. Am vergangenen Wochenende trat er bei der Rallye du Var an.

Citroen wird im nächsten Jahr aufgrund der reichhaltigen Erfahrung ein Titelkandidat sein. Vor allem die technische Unterstützung wird im Vergleich zu den vergangenen Jahren wieder hochgefahren, wie Nawarecki erklärt: "Bei PH-Sport war es nicht so anders wie bei unserem alten Team. Wir stellten die technischen Informationen zur Verfügung und unterstützen PH in allen sportlichen Belangen. Von der technischen Seite wird es im nächsten Jahr sicher anders. Die Techniker und Ingenieure von der Entwicklung werden während des Rennens stärker involviert sein."

Noch nicht endgültig ist entschieden, ob die alten DS3 WRC auch im kommenden Jahr zum Einsatz kommen werden. "Wir kennen immer noch nicht das endgültige Reglement für diese Autos", meint der Citroen-Teammanager. "Aber es gibt Gespräche über die Zukunft des alten Autos." PH-Sport könnte unter Umständen den Einsatz des DS3 für Privatfahrer durchführen.

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