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1.000 Meilen Sebring: Toyota bestimmt Startphase - Früher Rückschlag für Rebellion

Während Toyota nach einer Stunde des 1.000-Meilen-Rennens der WEC in Sebring mit beiden Autos vorn liegt, liegt ein Rebellion-Auto weit zurück - GTE-Führung für BMW

(Motorsport-Total.com) - Die Erstauflage der 1.000 Meilen von Sebring, dem sechsten Lauf der Supersaison 2018/19 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), läuft.

Fernando Alonso, Kazuki Nakajima, Sebastien Buemi

Toyota-Doppelführung beim Start zur ersten Auflage der 1.000 Meilen von Sebring Zoom

Um 16:00 Uhr Ortszeit (21:00 Uhr MEZ) ging es am Freitag für die Boliden der vier WEC-Klassen unter bewölktem Himmel bei einer Temperatur von 34 Grad Celsius auf die Reise.

Das erste der beiden Rennen am "SuperSebring"-Wochenende ist auf eine Distanz von 1.000 Meilen angesetzt. In Runden ausgedrückt entspricht das auf dem Sebring International Raceway mit seiner Streckenlänge von 3,74 Meilen (6,02 Kilometer) einer Distanz von 268 Runden.

Der #8 Toyota (Alonso/Buemi/Nakajima) wurde im Qualifying am Donnerstagabend von Fernando Alonso und Kazuki Nakajima mit Streckenrekord auf die Pole-Position gefahren. Den ersten Doppel-Stint im Rennen aber absolviert Sebastien Buemi. Beim Start behauptete sich der Schweizer an der Spitze und hat diese seither souverän verteidigt.

Früher Rückschlag für Rebellion

In Führung des Rennens und damit auch an der Spitze der LMP1-Klasse liegen nach knapp einer Stunde und 32 zurückgelegten Runden somit Alonso/Buemi/Nakajima im #8 Toyota, gefolgt von ihren Teamkollegen Conway/Kobayashi/Lopez, die im #7 Toyota knapp zehn Sekunden zurückliegen.

Die beiden einzigen Hybrid-Autos im Feld haben bereits einen Vorsprung von einer Runde auf die Konkurrenz. Den ersten Durchgang der Routine-Boxenstopps hat das gesamte Feld bereits absolviert, eine Gelbphase gab es bislang aber noch nicht.


Fotos: WEC in Sebring


Angeführt wird die Toyota-Konkurrenz derzeit vom BR1 von SMP mit der Startnummer 17 (Sarrazin/Orudschew/Sirotkin). Frühe Probleme gab es indes im Lager von Rebellion. Der R13 mit der Startnummer 1 musste bereits nach wenigen Minuten mit einem Getriebeproblem die Box aufsuchen.

Mit fünf Runden Rückstand fahren Jani/Beche/Senna derzeit hinter dem #3 Rebellion-R13 (Berthon/Laurent/Menezes), dem #11 SMP-BR1 (Aljoschin/Petrow/Hartley) und dem BR1 von DragonSpeed (Hedman/Hanley/van der Zande) ganz am Ende der LMP1-Klasse.

GTE-Klassen: Führung für BMW und Project 1

In der LMP2-Klasse lautet die aktuelle Reihenfolge in den Top 3: #37 Oreca von Jackie Chan DC Racing (Heinemeier Hansson/King/Stevens), der aufgrund einer im Nachgang zum Qualifying verhängten Strafe vom Ende des Feldes gestartete Dallara vom Racing Team Nederland (van Eerd/van der Garde/de Vries) und der Alpine von Signatech (Lapierre/Negrao/Thiriet).


SuperSebring: Double-Header mit WEC und IMSA

Julia Piquet blickt auf das historische Sebring-Wochenende 2019 mit den 1.000 Meilen der WEC am Freitag und den 12 Stunden der IMSA am Samstag

Die GTE-Pro-Klasse wird nach knapp einer Stunde angeführt von BMW. Farfus/Felix da Costa/Spengler liegen im M8 GTE mit der Startnummer 82 vor dem #92 Porsche (Christensen/Lietz) und dem #67 Ford (Priaulx/Tincknell/Bomarito). Alle elf Autos der Klasse befinden sich noch in derselben Runde.

In der GTE-Am-Klasse führt der Project-1-Porsche (Bergmeister/Lindsey/Perfetti) vor dem Aston Martin (Dalla Lana/Lamy/Lauda) und dem #77 Dempsey-Proton-Porsche (Ried/Andlauer/Campbell).

Von den 34 gemeldeten WEC-Autos gingen de facto nur 33 ins Rennen. Der Clearwater-Ferrari aus der GTE-Am-Klasse (Perez Companc/Cressoni/Griffin) wurde beim Crash im Qualifying so stark beschädigt, dass er zurückgezogen werden musste.

Die Zieldurchfahrt wird nach den geplanten 268 Runden kurz vor Mitternacht Ortszeit (in MEZ kurz vor 5:00 Uhr am Samstagmorgen) erwartet. Sollte es zu Verzögerungen im Rennbetrieb kommen, wird um Mitternacht die Zielflagge gezeigt, weil dann die Acht-Stunden-Marke erreicht ist. Dies ist die zeitliche Maximaldauer des 1.000-Meilen-Rennens von Sebring.

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