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Der Ferrari F40 des Sohns von Saddam Hussein wurde gefunden

Letzte Woche hat FerrariChat-Mitglied Ratarossa die Jagd nach einem ganz bestimmten Ferrari F40 aufgenommen - Und er ist fündig geworden

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Autos können sich ihre Besitzer leider nicht aussuchen: Vor etwas mehr als einer Woche startete Ferrari-Kenner "Ratarossa" eine Mission zur Jagd auf den vergessenen F40 von Saddam Husseins Sohn Uday Hussein auf. Uday, der 2003 in einem Gefecht mit US-Soldaten starb, soll neben Mord und Folter auch Autos zu seinen Hobbies gezählt haben.  

Zu Hussein Juniors nicht unbeträchtlicher Sammlung gehörte auch besagter Ferrari F40, der lange als verschollen galt. Es war eine fast unmögliche Mission, aber nicht ohne Hoffnung, da Ratarossa mehrere Hinweise hatte, die mehrere Youtube-Nutzer im Kommentarbereich seines Videos hinterlassen haben. 

Die Geschichte endete jedoch ohne einen Schluss, und man könnte meinen, dass er bis heute auf der Jagd ist. Nun, anscheinend nicht.

In seinem letzten Upload verkündete Ratarossa eine bittersüße Nachricht - er hatte den lange verschollenen Ferrari F40 gefunden, aber es ist nicht das, was er sich erhofft hatte.

Mit Hilfe des Internets und Chris "Big Chris" Smith von der Gas Monkey Garage, war Ratarossa in der Lage, das Auto in Erbil, die Hauptstadt von Irakisch-Kurdistan, ausfindig zu machen, wo es zuvor entdeckt worden war. 

Big Chris hatte einen wesentlichen Anteil an der Mission. Er fand das gleiche Auto bereits 2016 vor, als er den ganzen Weg in den Irak flog, um das Auto zu überprüfen. Wie zu erwarten, war es von Stoßstange zu Stoßstange mit Sand bedeckt und es fehlten Teile.

In einem Interview mit Ratarossa erklärte Big Chris, dass der Deal wegen logistischer Albträume nicht zustande gekommen sei, um die teuren Teile, die ersetzt werden mussten, hinzuzufügen.

Weitere besondere Fundstücke:

Die Mutter aller Scheunenfunde beinhaltet über 300 Autos
Schätze aus der Scheune

Das ist so ziemlich derselbe Zustand, in dem sich der Ferrari F40 befand, wie ihn Ratarossa in dem Video oben auf dieser Seite zeigt. Der Supersportwagen steht immer noch in Erbil und befindet sich jetzt in einer Garage statt auf einem freien Platz, aber obwohl er nur 3.700 Kilometer auf der Uhr hat, ist er in einem ziemlich schlechten Zustand.

Der derzeitige Besitzer nannte seinen Preis: 1.150.000 Dollar. Natürlich musste Ratarossa bei dieser Summe passen, ungeachtet der Anstrengungen, die er unternommen hatte, um das Auto zu finden. Es war eine schwere Entscheidung, meinen wir, aber ein starker Beweis dafür, wie mächtig das Internet ist, besonders für uns Autonarren.

Quelle: Ratarossa

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