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BMW 3.0 CS (1974) von SpeedKore für Robert Downey, Jr. ist traumhaft

Hollywood-Star Robert Downey Jr. hat sich einen BMW 3.0 CS der Baureihe E9 von 1974 von SpeedKore umbauen lassen

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Die Karbonfaser-Spezialisten von SpeedKore sind in der US-Restomod-Szene nicht neu. Ihre Referenzen umfassen neu aufgearbeitete klassische und moderne Muscle Cars von Ford, Chevrolet, Dodge und Plymouth. Bemerken Sie einen Trend auf dieser Liste? Es handelt sich ausschließlich um US-Automarken. Das wird sich ändern, sobald die Welt Wind von diesem modifizierten BMW 3.0 CS von 1974 bekommt, der von SpeedKore speziell für Robert Downey, jun. gebaut wurde.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Firma für "RDJ" arbeitet - SpeedKore arbeitete mit dem Hollywood-Schauspieler an seinem 1970er Ford Mustang Boss 302 sowie an einem 1967er Chevrolet Camaro zusammen, den der Schauspieler seinem Kollegen Chris Evans (NICHT dem Chris Adams, der einst Top Gear vermasselte!) schenkte.

Aber es ist das erste Mal, dass sich die Firma mit einem deutschen Auto durchsetzt, und die Verwendung des anmutigen BMW E9 Coupé (in diesem Fall ein 1974er 3.0 CS) zeigt, dass SpeedKore auch deutsch kann. Und das äußerst überzeugend.

Spezielle Luftklappen und Schwellerleisten

Ungewöhnlich für das Unternehmen ist, dass Downeys Auto tatsächlich eine Stahlkarosserie hat, wobei SpeedKore die umfangreiche Metallrestaurierung im eigenen Haus durchführt. Die Kohlefaserwurzeln des Tuners zeigen sich durch eine speziell angefertigte vordere Luftklappe, Schwellerleisten und hintere Stoßstange und tragen zum modern-klassischen Aussehen des Autos bei.

Die ziegelrote Außenlackierung paart sich mit dem originalen BMW-Kühlergrill und den Fenstereinfassungen in Cerakote-Titangrau, wobei ein Satz dreiteiliger HRE-Schmiedefelgen aus Rotguss den Glanz des Fahrzeugs widerspiegelt. Hinter den Rädern hängen Bilstein-Stoßdämpfer und ein Satz Sechskolben-Bremsen vorne plus Vierkolben-Bremsen hinten von Brembo.

Es gibt einige überraschende äußere Details, einschließlich der originalen Gürtellinienform aus wassergetauchtem Holz und des speziell angefertigten Heckspoilers. Downey forderte diese Änderungen an, um sie an das Interieur anzupassen.

Armaturenbrett: Neue Technik auf alt getrimmt

Dieser graue Holzton erscheint nämlich auf dem Nardi-Lenkrad und der Armaturenbrettblende, die sich wunderbar mit der kaffeefarbenen Polsterung und dem Grauton auf den Sitzen und den Türverkleidungen kombinieren lassen. Wir fragen uns allerdings, wie viel eine authentische Holzverkleidung gekostet hätte.

BMW 3.0 CS (1974)

BMW 3.0 CS (1974) Zoom

Obwohl es relativ serienmäßig aussieht, hat SpeedKore tatsächlich jedes einzelne Teil des Armaturenbretts des BMW E9 neu geformt, um Platz für Anzeigen von der Firma "Classic Instruments" und ein verstecktes Touchscreen-Infotainment-Display zu schaffen. Der Rücksitz wurde durch eine gepolsterte Gepäckablage ersetzt, und im Kofferraum befindet sich eine integrierte, mit Leder ausgekleidete Kühlbox.

Wir können uns schlimmere Wege zum Strand vorstellen als in diesem wunderbaren Wagen, bei dem alle vier Fenster heruntergefahren sind, das Schiebedach geöffnet ist und der im Kofferraum montierte Eisschrank mit Snacks und Erfrischungsgetränken vollgepackt ist.

Angeblich kann der 1974er 3.0 CS von Downey auch einige Leute in den Hintern treten. Während das Originalauto mit einem M30 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Vergaser ausgestattet war, erhält der SpeedKore-Umbau einen S38 mit Benzineinspritzung (ursprünglich in der E34-Generation des M5 zu finden).

In diesem Auto leistet der 3,6-Liter-Sechszylinder 315 PS (232 Kilowatt), eine deutliche Verbesserung gegenüber den 180 PS (135 kW) des CS. Wenn wir allerdings eine Beanstandung haben, dann die, dass der alte BMW ein ZF-Viergang-Automatikgetriebe verwendet und nicht das Hochleistungs-Schaltgetriebe, das er verdient.

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Abgesehen von dieser Nörgelei haben Robert Downey, jun. und SpeedKore wieder einmal einen unglaublichen Restomod produziert - nur dieses Mal haben sie Detroit gegen München eingetauscht. Wir hoffen, dass dies nicht das letzte Mal ist, dass SpeedKore seinen Zauber an Autos aus Europa ausübt. Wie wäre es als nächstes mit einem Jaguar E-Type mit Karbon-Karosserie?

Quelle: SpeedKore

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