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"Ein Doppelsieg für Sabine": Emotionaler Triumph für Frikadelli Racing

Mit Platz eins und zwei beim dritten Lauf der NLS 2021 feiert Frikadelli Racing den größte Erfolg der Teamgeschichte - und widmet ihn der verstorbenen Sabine Schmitz

(Motorsport-Total.com) - Triumph auf ganzer Linie für Frikadelli Racing beim dritten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, vormals VLN) 2021. Mathieu Jaminet und Earl Bamber gewannen am Steuer des Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 30 den 62. ADAC-ACAS-Cup, ihre Teamkollegen Patrick Pilet und Maxime Martin fuhren im Schwesterauto mit der #31 auf Rang zwei.

Earl Bamber, Mathieu Jaminet, Patrick Pilet, Maxime Martin

Die Frikadelli-Mannschaft widmet den Doppelsieg Sabine Schmitz Zoom

Für Frikadelli Racing war es der achte Gesamtsieg in der Serie und der erste Doppelsieg. Aber nicht nur aus diesem Grund war es für alle Beteiligten ein ganz besonders emotionaler Moment. "Dieser Doppelsieg ist einzig und alleine für Bienchen", widmet Teamchef Klaus Abbelen den Erfolg der im März an einer Krebserkrankung verstorbenen Sabine Schmitz.

"Wir sind uns alle sicher, dass sie in diesem Moment genauso glücklich ist wie wir und es von oben aus genossen hat", sagt Abbelen. "Ich bin unheimlich stolz auf die gesamte Mannschaft und unsere Teamleistung."

Bamber geht schon in Runde 2 in Führung

Schon im (zunächst unter- und dann abgebrochenen) Qualifying hatte "die schnellste Frikadelle der Welt" ihr Potenzial angedeutet. Bamber und Jaminet hatten die #30 mit einer Zeit von 7:54.980 Minuten auf Startplatz zwei gestellt, das Schwesterauto ging von Position sechs aus ins Rennen.


Fotos: VLN/NLS 2021: 62. ADAC-ACAS-Cup


Dort lieferte sich Bamber in der Anfangsphase an der Spitze einen engen Zweikampf mit dem von der Poleposition gestarteten Schubert-BMW #20. Eingangs von Runde zwei gelang es dem Neuseeländer beim Herausbeschleunigen aus der Mercedes-Arena die Gesamtführung zu übernehmen. Dahinter kämpfte sich Pilet im Schwesterfahrzeug nach vorne.

Von Startplatz sechs aus schob sich der Franzose noch während des ersten Stints auf die zweite Gesamtposition nach vorne und begab sich auf die Verfolgung seines Teamkollegen Bamber. Aufgrund von unterschiedlichen Strategien variierte in den Folgerunden das Bild an der Spitze.

Nach Verwirrung um Strafe steht Doppelsieg fest

Nachdem die letzten Boxenstopps mit Fahrerwechsel absolviert waren, lagen die beiden Frikadelli-Porsche jedoch wieder in Front und verteidigten diese Doppelführung erfolgreich bis ins Ziel. Nach dem Rennen gab es zunächst Verwirrung wegen einer Strafe gegen die zweitplatzierte #31. Diese hatte die Mannschaft aber im Rahmen des zweiten Boxenstopps absolviert, bevor sie im Livestream verkündet wurde.

"Platz eins und zwei ist ein mega Teamergebnis. Den Sieg widmen wir alle natürlich Sabine. Ich bin mir sicher, dass sie unheimlich stolz auf uns wäre", denkt auch Jaminet nach dem Rennen an die verstorbene Team-Mitbesitzerin. "Die gute Ausgangsposition nach dem Qualifying war ein wichtiger Schlüssel für uns. Nachdem wir dann im Rennen früh die Führung übernehmen konnten, haben wir alles darangesetzt, das Tempo weiter aufrechtzuhalten und sind am Ende dafür mit dem Sieg belohnt worden."

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