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Sieg Nummer sieben für Loix in Ypern

Freddy Loix ließ auf den letzten Prüfungen seiner Heimrallye nichts mehr anbrennen und holte sich den siebten Triumph - Debütant Hans Weijs auf Platz drei

(Motorsport-Total.com) - Skoda-Pilot Freddy Loix hat zum siebten Mal die Ypern-Rallye in seiner belgischen Heimat gewonnen. Auf den letzten fünf Prüfungen der fünften Saisonstation zur Intercontinental-Rallye-Challenge (IRC) konnte er seinen Vorsprung trotz des Nachteils, als Erster auf die Piste gehen zu müssen, gegenüber Peugeot-Pilot Bryan Bouffier verteidigen. Dank des Sieges beim gleichzeitigen Nichtantritt von Juho Hänninen übernahm Loix auch die Führung in der Meisterschaft.

Freddy Loix

Ypern bleibt Loix-Revier: Sieg Nummer sieben für den Lokalmatador Zoom

Der Franzose beendete die Rallye mit einem Rückstand von 1.41,6 Minuten auf Loix als Zweiter. Dritter wurde Hans Weijs im Skoda Fabia S2000 bei seinem ersten Auftritt überhaupt in der S2000-Klasse. Ford-Pilot Michal Solowow konnte trotz eines hängenden Gaspedals auf den beiden Schlussprüfungen Rang vier ins Ziel retten. Peugeot-Pilot Guy Wilks zeigte nach seinen Problemen am Vormittag eine famose Aufholjagd, die ihn noch bis auf Platz fünf nach vorn brachte.

SS14-16: Erneut Reifenschaden bei Wilks

Auf SS14 setzte Wilks seine Aufholjagd der vorangegangenen Prüfungen zunächst fort. Der Brite markierte die Bestzeit und konnte sich so auf den siebten Platz im Gesamtklassement verbessern. Weijs verschaffte sich im Kampf um Platz drei dank der zweitschnellsten Zeit weiter Luft gegenüber Bernd Casier, der nach Problemen mit der Servolenkung an seinem Skoda Fabia S2000 wertvolle Sekunden verlor. Skoda-Pilot Toni Gardemeister konnte sich dank der drittschnellsten Zeit auf SS14 in die Top 10 der Gesamtwertung der Rallye schieben.

Auf der folgenden Prüfung brachte sich auch Abarth-Pilot Luca Rossetti wieder in die Top 10. Der Italiener fuhr auf SS15 die sechstschnellste Zeit. An der Spitze der Prüfung holte sich Andreas Mikkelsen im Skoda seine zweite Bestzeit der Ypern-Rallye. Loix konnte dank Platz zwei seinen Vorsprung auf Bouffier weiter ausbauen.

Unterdessen musste Casier den Kampf um Rang drei endgültig aufgeben. Die Probleme an der Servolenkung seines Fabia zwangen ihn zur Aufgabe, woraufhin Solowow kampflos Rang vier in der Zwischenwertung hinter Weijs übernahm.


Fotos: IRC: Ypern-Rallye


Prüfung Nummer 16 sah gleich die nächste Mikkelsen-Bestzeit, der zu diesem Zeitpunkt mit dem Ausgang der Rallye nach seinem Freitagscrash allerdings nichts mehr zu tun hatte. Bouffier nahm als Zweiter dem führenden Loix 6,5 Sekunden ab, wies allerdings nach wie vor mehr als eineinhalb Minuten Rückstand auf den belgischen Skoda-Piloten auf.

Während sich Gardemeister als Viertschnellster auf den achten Gesamtrang verbessern konnte, hatte Peugeot-Pilot Wilks bereits seinen dritten Reifenschaden des Tages zu beklagen. Den in der Gesamtwertung zu diesem Zeitpunkt unmittelbar vor ihm platzierten Karl Kruuda ereilte allerdings dasselbe Schicksal, weshalb die Chancen Wilks', die Ypern-Rallye in den Top 5 zu beenden nach wie vor intakt waren.

SS17/18: Loix macht alles klar - Wilks fängt Kruuda ab

Auf der vorletzten Prüfung (SS17) schob sich Wilks bis auf 7,7 Sekunden an den fünftplatzierten Kruuda heran. Der Este klagte auf dieser Schleife über mangendes Vertrauen in sein Fahrzeug und lief nur als 13. ein.

An der Spitze setzte Loix mit Platz zwei hinter dem erneut schnellsten Mikkelsen ein klares Zeichen in Richtung Sieg. Derweil hatte Ford-Pilot Solowow mit einem hängenden Gaspedal zu kämpfen, während Rossetti der nächste Pilot war, der einen Reifenschaden zu verzeichnen hatte. Am Abarth Grande Punto S2000 des Italieners verabschiedete sich der linke hintere Pneu.

Auf den zehn Kilometern der abschließenden Kemmelberg-Prüfung (SS18) ließ Loix schhließlich nichts mehr anbrennen und brachte dank Platz zwei seinen siebten Sieg bei der Ypern-Rallye unter Dach und Fach. Wilks konnte sich dank der Bestzeit auf der Schlussprüfung noch an Kruuda vorbei auf Rang fünf in der Endabrechnung schieben.

Endergebnis nach 18 von 18 Prüfungen (Top 10):
01. Freddy Loix (Skoda) - 2:40:03,9 Stunden
02. Bryan Bouffier (Peugeot) + 1.41,6 Minuten
03. Hans Weijs (Skoda) + 3.56,9
04. Michal Solowow (Ford) + 6.06,8 Minuten
05. Guy Wilks (Peugeot) + 6.33,8
06. Karl Kruuda (Skoda) + 6.40,6
07. Toni Gardemeister (Skoda) + 6.57,4
08. Luca Rossetti (Abarth) + 7.25,0
09. Bernard ten Brinke (Skoda) + 7.37,3
10. Robert Barrable (Skoda) + 7.53,8

Fahrerwertung nach 5 von 12 Läufen (Top 5):
01. Freddy Loix - 70 Punkte
02. Bryan Bouffier - 67
03. Juho Hänninen - 58
04. Jan Kopecky - 55
05. Thierry Neuville - 48

Herstellerwertung nach 5 von 12 Läufen (Top 5):
01. Skoda - 186 Punkte
02. Peugeot - 162
03. M-Sport - 45
04. Subaru - 33
05. Honda - 28

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