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  • 17.03.2019 16:48

Sebring: Rene Binder und Juncos von Defekten eingebremst

Juncos Racing mit glücklosem Sebring-Debüt: P10 in der DPi-Klasse nach mehreren Reparaturstopps für den Cadillac von Owen/Binder/Canapino

(Motorsport-Total.com) - Für Juncos Racing verlief der erste Auftritt beim 12-Stunden-Rennen von Sebring nicht wie gewünscht. Auf dem Sebring International Raceway, der sechs Kilometer langen Rüttelpiste im Herzen Floridas hatten sich Rene Binder und seine Teamkollegen Agustin Canapino und Will Owen bereits an der sechsten Position festgesetzt, als ein herumfliegendes Gummiteil den Keilriemen der Lichtmaschine ihres Cadillac DPi beschädigte.

Rene Binder

Für Juncos war mit dem grün/weißen Cadillac in Sebring nichts zu holen Zoom

"Ich glaube, wir haben bis dahin wirklich alles aus unserem Auto herausgeholt", meint Binder, "und das war vor allem am Anfang des Rennens im Regen und dann auf abtrocknender Piste, als ich im Auto war, alles andere als einfach. Wir waren alle drei darauf programmiert, keine unnötigen Risiken einzugehen und das Material zu schonen. Und genau das haben wir gemacht".

Weil aber das 12-Stunden-Rennen von Sebring seit jeher seine eigenen Gesetze hat, kam alles anders als es das Trio Owen/Binder/Canapino erwartet hatte. Nach einer fast halbstündigen Reparatur an der Lichtmaschine war das Rennen für den grün/weißen DPi-Boliden mit der Startnummer 50 gelaufen.

"Es kamen dann noch weitere außerplanmäßige Boxenstopps dazu, aber unterm Strich haben wir hier auch leider nie an unsere starke Testgeneralprobe von vor drei Wochen anknüpfen können", fasst Binder vor seinem Rückflug nach Europa zusammen. "Wir haben das Auto immer wieder umgebaut, aber an die Topzeiten sind wir nie wirklich herangekommen. Wir werden den Kopf aber nicht hängen lassen, sondern genau analysieren, wie wir unsere Fahrzeugabstimmung optimieren können und auch unsere Standfestigkeit in den Griff kriegen", so der Österreicher.

Bevor bei Juncos Racing die Vorbereitungen auf den für das Team nächsten Klassiker im IMSA-Kalender, die 6 Stunden von Watkins Glen am 30. Juni, einläutet werden, stehen für Binder die ersten Testfahrten in der European Le Mans Series (ELMS) auf dem Programm. Schon in der kommenden Woche testet der Österreicher auf der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke Magny-Cours in Frankreich. "Ich freue mich schon drauf, erstmals in einem Ligier LMP2 zu sitzen und die Saisonvorbereitung mit Panis-Barthez Competition zu starten", so Binder.

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