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  • 01.10.2011 11:21

Konzept der Formel-3-Euroserie für 2012 steht

Die Formel-3-Euroserie ist für 2012 vorbereitet: Neue Autos, mehr Sicherheit; aber auch Beständigkeit bei Rennkalender und Einsatzmöglichkeiten

(Motorsport-Total.com) - Hinter den Kulissen wird hart an der Zukunft der Formel-3-Euroserie gearbeitet. Am Rande des vorletzten Rennwochenendes der aktuellen Saison im spanischen Valencia wurde das Konzept für 2012 vorgestellt. Wichtigste Änderung ist der geplante Einsatz der neuen Formel-3-Fahrzeuggeneration, die ab 2012 für einen Zeitraum von vier Jahren vom Motorsport-Weltverband FIA homologiert wird. Erhöhte Sicherheitsstandards auf Formel-1-Niveau und Kostenreduzierung waren bei der Entwicklung der neuen Formel-3-Chassis die wichtigsten Ziele.

Kimiya Sato

Die bisherigen Autos werden 2012 eine Heimat in der Formel-3-Euroserie haben Zoom

Die bisher eingesetzten Fahrzeuge können in der Formel 3 Euro Serie weiterhin in einer zusätzlich geschaffenen Wertung eingesetzt werden und bieten somit eine sehr günstige Einstiegsmöglichkeit in die stärkste Nachwuchsserie der Welt. Auch das Umfeld bleibt attraktiv: 2012 wird die Formel-3-Euroserie wie gehabt im Rahmenprogramm der DTM sowie bei voraussichtlich zwei weiteren Rennveranstaltungen fahren. Pro Wochenende wird den Teilnehmern mehr als vier Stunden Fahrzeit gewährt. Damit untermauert die Formel-3-Euroserie ihren Status als attraktivstes Sprungbrett in höhere Rennsportklassen, allen voran die Formel 1 und die DTM.

Besseres Sicherheitskonzept

Das Sicherheitskonzept der neuen Formel-3-Autos ist vergleichbar mit dem der Formel 1. Vor allem wird der Fahrer bei einem seitlichen Aufprall fortan noch besser geschützt. Weitere Änderungen im technischen Reglement dienen vor allem der Kostenreduzierung. So wurden die Entwicklungsmöglichkeiten im kostspieligen Bereich der Aerodynamik eingeschränkt. Für die Motoren wird eine minimale Laufleistung von 4.000 Kilometern vorgeschrieben und die Anzahl der möglichen Getriebeübersetzungen auf 30 reduziert.

Zudem wurde die Haltbarkeit vieler Fahrzeugteile drastisch erhöht. Während im nächsten Jahr noch die aktuellen Formel-3-Motoren der Hersteller Mercedes-Benz und Volkswagen verwendet werden, ist die neue Chassis-Generation ohne große Umbaumaßnahmen für den Einsatz der ab 2013 geplanten neuen Motoren geeignet. Interessierten Teams bietet die Vermarktungsgesellschaft der Formel-3-Euroserie ein attraktives Leasingpaket für die neuen Autos an. Als Einstiegsmöglichkeit in die Serie wird die Formel-3-Euroserie 'Class One' als eigene Wertung für die aktuelle Fahrzeuggeneration (F308-311) ins Leben gerufen.

Große Preise für die Besten

Auch für das Jahr 2012 stehen in der Formel-3-Euroserie neun Rennwochenenden mit jeweils drei Rennen auf dem Programm. Der Kalender umfasst zusammen mit der DTM zwei Veranstaltungen in Hockenheim sowie je ein Wochenende auf dem Nürburgring, dem Norisring, dem Red-Bull-Ring in Spielberg sowie in Zandvoort und Valencia. Zusätzlich sind zwei Veranstaltungen im Rahmen anderer internationaler Rennformate geplant, die in Kürze bekannt gegeben werden. Eine professionelle Organisation inklusive Rennleitung, technischer Kontrollen, Pressearbeit, eigener TV-Produktion und Vermarktung sichert weiterhin das hohe Niveau der Formel-3-Euroserie.

Insgesamt sind für die Saison 2012 nicht weniger als 21 offizielle Testtage vorgesehen. An den Rennwochenenden gibt es für die Formel-3-Euroserie mehr als vier Stunden Fahrzeit pro Veranstaltung - dies entspricht einer Fahrleistung von über 10.000 Kilometern pro Saison. Darüber hinaus haben Teams und Fahrer durch die Anwendung des neuen FIA-Reglements der Formel 3 auch die Möglichkeit, bei weiteren internationalen Formel-3-Rennveranstaltungen, zum Beispiel in Zandvoort oder Macao, an den Start zu gehen.

Die zwei bestplatzierten Fahrer, die in der Formel-3-Euroserie 2012 mit einem Mercedes-Benz-Motor an den Start gehen, dürfen nach Saisonende einen offiziellen DTM-Test bei Mercedes-Benz absolvieren. Ebenso wird den zwei bestplatzierten Fahrern, die mit einem Volkswagen-Motor die Saison bestreiten, ein DTM-Test bei Audi in Aussicht gestellt. Für die Formel-3 Euroserie 'Class One' gibt es einen separaten Preisgeldtopf von insgesamt 50.000 Euro, der die bestplatzierten Fahrer bei der Teilnahme an der Formel-3-Euroserie in der Saison 2013 unterstützen soll.

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