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  • 11.06.2011 · 14:28

Stanaway ganz vorn, Strafenhagel dahinter

Richie Stanaway fuhr im ersten Qualifying des Formel-3-Cups in Zolder zur Pole-Position, für einige Fahrer dahinter regnete es Strafen

(Motorsport-Total.com) - Beim Neuseeländer Richie Stanaway (Dallara Volkswagen) läuft alles nach Plan. Hatte der Van-Amersfoort-Racing-Pilot zu Beginn der Saison noch Probleme mit dem Qualifying, ist er nun auch hier nicht mehr zu stoppen. Stanaway sicherte sich im ersten Zeittraining im belgischen Zolder mit einer Zeit von 1:24.243 min die Pole-Position. Nach der Session verteilte die Rennleitung aber noch einige Strafen, da viele Piloten die Villeneuve-Schikane abgekürzt hatten. Deswegen wird im ersten Rennen heute Nachmittag der Brite Tom Blomqvist (Dallara Volkswagen) in der ersten Startreihe stehen. Die zweite Reihe teilen sich Jeroen Mul (Dallara Volkswagen) und Marco Sörensen (Dallara Mercedes).

Richie Stanaway

Richie Stanaway hat nun auch das Qualifying sicher und fest im Griff

Viele Piloten hatten in der Villeneuve-Schikane die Strecke verlassen. Die scheint die Piloten stark zum Abkürzen zu verleiten. Doch die Rennleitung griff durch und so wurden insgesamt sieben Fahrer bestraft. Eigentlich hatten Sörensen und Markus Pommer (Dallara Mercedes) die Positionen zwei und drei inne. Die beiden Piloten wurden jedoch in der Startaufstellung um fünf Positionen nach hinten versetzt. Dadurch landete der Däne auf Startrang vier und der Deutsche auf fünf. Doch es erwischte noch weitere Piloten: So wurden auch Hannes van Asseldonk, Rene Binder und Yannick Mettler um fünf Positionen nach hinten verschoben. Tom Dillmann und Filip Salaquarda rutschten sogar zehn Plätze nach hinten.

"Ich hatte einen richtig guten Morgen und konnte einen weiteren Punkt für die Meisterschaft sammeln", so Stanaway. "Am Saisonanfang sagte ich noch, dass das Qualifying eine Schwäche von uns ist. Aber ich konnte meinen Fahrstil umstellen und das Team das Auto weiter verbessern. Klar haben wir noch etwas Arbeit vor uns, aber es sieht derzeit richtig gut aus. Jetzt freue ich mich auf das Rennen. Hier zu fahren macht richtig viel Spaß."

Blomquist weiß, warum er in Zolder aus der ersten Reihe starten kann. "Sicherlich hatte ich heute etwas Glück, dass die anderen eine Strafe bekommen haben. Doch um ehrlich zu sein, Platz zwei ist eine Position, auf die ich auch gehöre", zeigt er sich aber selbstbewusst. "Allerdings hatte ich nur eine freie Runde. Zwar sind mir gegen Ende noch zwei gute Umläufe gelungen, aber in einer schnellen Runde ist mir noch ein Fahrfehler unterlaufen."

Pommer wiederum erhielt eine Strafe. "Die Zurückversetzung ist sehr ärgerlich. Ehrlich gesagt, bin ich mir keiner Schuld bewusst, aber das werden wir jetzt noch mal genauer analysieren", erklärt er. Dabei kam er glimpflich davon, da er durch die Versetzungen der anderen Fahrer um ihn herum nur eine Position abgeben musste. "Ansonsten war das Qualifying recht gut und mit Platz drei wär ich auch sehr zufrieden gewesen. Jetzt muss ein guter Start her, um noch aufs Podium zu kommen."

Die vielen Strafen sind ein weiterer Vorteil für Stanaway. Sörensen ist sein schärfster Konkurrent in der Tabelle. Der Däne hingegen wird sich ärgern: bereits in Assen hatte er viele Punkte eingebüßt, die er hier zumindest teilweise wieder aufholen wollte. Jetzt kommt es für ihn besonders auf einen guten Start an, um Stanaway doch noch angreifen zu können, denn wenn der Neuseeländer erst einmal vorne ist, lässt er sich nicht mehr so einfach abschütteln.

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