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DTM-Boss Berger: "TV-Deal ist ein gutes Geschäftsmodell"

DTM-Chef Gerhard Berger widerspricht zahlreichen Darstellungen über den neuen TV-Deal mit Sat.1: Einnahmen sollen weiterhin auf ARD-Niveau liegen

(Motorsport-Total.com) - Die DTM hat ihren langjährigen TV-Partner ARD verloren und wird künftig mit der ProSiebenSat.1-Gruppe zusammenarbeiten. Die insgesamt 20 Rennen der Saison 2018 werden allesamt in der Sportsendung "ran racing" im Privatsender Sat.1 ausgestrahlt. Alle Beteiligten hoffen auf steigende Quoten und auf die Gewinnung neuer Fans für die Szene. Die ARD, die sich nach dem Ende der Zusammenarbeit explizit für die "professionelle Partnerschaft" bedankt, hatte zuletzt viel Kritik einstecken müssen.

Gerhard Berger

DTM-Chef Gerhard Berger hat ein arbeitsreiches erstes Jahr hinter sich Zoom

"Die Entscheidung fiel ausschließlich aus programmlichen Gesichtspunkten", betont ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. Die Analyse der Einschaltquoten brachte die klare Erkenntnis, dass die DTM nicht mehr an die erfolgreichen Werte aus den Jahren 2007 bis 2009 herankam. "Die ARD musste trotz intensiver Bemühungen in den letzten Jahren feststellen, dass der Zuschauerzuspruch nicht erhöht werden konnte", sagt Balkausky. "Vielleicht gelingt es ja den Kollegen von Sat.1, wieder mehr Zuschauerinnen und Zuschauer für die DTM zu begeistern."

Um den neuen TV-Vertrag mit der Münchener Medien-Unternehmensgruppe ranken schon jetzt zahlreiche Gerüchte. In einigen Publikationen werden konkrete Summen genannt, die die DTM-Dachorganisation ITR von ProSiebenSat.1 einstreiche, andernorts wird spekuliert, dass die in der Rennserie involvierten Hersteller sogar Geld an Sat.1 zahlen müssten, damit die Rennen überhaupt im frei empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt werden.


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"Kompletter Unfug", sagt DTM-Chef Gerhard Berger im Interview mit 'Motorsport-Total.com'. "Die Zahlen, die jetzt gerade hier und dort berichtet werden, sind allesamt falsch. Es ist nicht so, dass man uns drei Millionen zahlt. Es ist schon gar nicht so, dass womöglich die Hersteller an Sat.1 sogar Geld bezahlen, damit die DTM übertragen wird." Der TV-Vertrag mit dem neuen Partner unterscheidet sich offenbar in vielen Bereichen von den bisherigen Vereinbarungen mit der ARD.

"In meinem gesamten Rennfahrerleben habe ich nicht gern über Zahlen gesprochen", so Berger. "Eines kann ich aber sagen: Die Summen werden sich auch beim neuen Partner in einem ähnlichen Bereich bewegen wie zuvor - vielleicht etwas darunter, vielleicht sogar etwas darüber." Berger verrät in seinem exklusiven Interview mit 'Motorsport-Total.com', das am Samstag in voller Länge veröffentlicht wird, dass bei dem "sehr guten Geschäftsmodell" TV-Vertrag mehrere Komponenten in die Berechnung der wirtschaftlichen Erträge mit einfließen werden.

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