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Rallye Dakar: Al-Attiyah fängt Robby Gordon ab

Nasser Al-Attiyah gewinnt nach einem spannenden Schlagabtausch mit Robby Gordon die sechste Etappe der Rallye Dakar und baut damit seine Führung aus

(Motorsport-Total.com) - Nasser Al-Attiyah (Mini) und Robby Gordon (Gordini) lieferten sich bei der sechsten Etappe der Rallye Dakar 2015 ein spannendes Duell um den Tagessieg. Bei den Zwischenzeiten wechselte die Führung zwischen beiden Fahrern hin und her, doch im Ziel hatte der Mann aus Katar die Nase vorne. Al-Attiyah lag nach 255 Kilometern 37 Sekunden vor Giniel de Villiers (Toyota), während Gordon auf den letzten Kilometern auf Rang vier zurückfiel. Dritter wurde Vorjahressieger Joan "Nani" Roma (Mini).

Nasser Al-Attiyah

Nasser Al-Attiyah feierte am sechsten Tag seinen dritten Tagessieg Zoom

Auf dem Weg von Antofagasta entlang der Pazifikküste nach Iquique warteten weitere Sanddünen auf die Fahrer. Nach 69 Kilometern wurde die Etappe, wie zuvor geplant, für 26 Kilometer neutralisiert. Danach bestimmte zunächst Al-Attiyah das Tempo und fuhr bis zum zweiten Checkpoint einen Vorsprung von 31 Sekunden auf Gordon heraus. Auf den dann folgenden 29 Kilometern bis zum dritten Checkpoint machte Gordon aus diesem Rückstand einen Vorsprung von 32 Sekunden, doch im Ziel hatte Al-Attiyah wieder die Nase vorne.

Und das ganz entspannt: "Ich habe heute noch nicht einmal geschwitzt", sagt "Wüstensohn" Al-Attiyah im Etappenziel. Auch den Tagessieg nahm er ganz cool zur Kenntnis. "Wir haben die Etappe gewonnen? Gut", so sein Kommentar. "Wir haben in den Dünen ein bisschen attackiert, waren aber vorsichtig, weil es wirklich nicht einfach war. Die heutige Etappe war wie für die Buggys gemacht."

Mit seinem dritten Tagessieg baute der Gewinner des Jahres 2011 seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus. Dort liegen Al-Attiyah/Baumel vor de Villiers, der vom deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz navigiert wird. "Wir waren heute richtig gut. Giniel ist einfach super gefahren, hat einen guten Rhythmus gefunden und ist zügig, aber sicher gefahren - eben das perfekte 'Dakar'-Tempo", freut sich von Zitzewitz.

Sein Pilot de Villiers hingegen war hingegen nicht hundertprozentig mit seiner Leistung zufrieden. "Es ist okay, aber es wäre besser gewesen, wenn wir ihm etwas Zeit abgenommen hätten", so der Südafrikaner mit Blick auf Al-Attiyah. "Wir haben unser Bestes getan und und so hart wie möglich attackiert, aber er ist immer so schnell, da ist es nicht einfach", sagt de Villiers auch vor dem Hintergrund der nächsten beiden Etappen, die weitgehend in mehr als 3.000 Metern Höhe stattfinden. Dort sind die Mini mit ihrem Turbodiesel-Motoren dem gegenüber dem Toyota Hilux mit seinem Saugmotor im Vorteil.


Rallye Dakar 2015: Etappe 5

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Auch im Auto des Gesamtdritten Yazeed Al-Rajhi (Toyota) sitzt mit Timo Gottschalk ein deutscher Co-Pilot. Das Duo hat nach dem heutigen Rang sieben 28:44 Sekunden Rückstand auf Al-Attiyah. Krzysztof Holowczyc (Mini) liegt als Gesamtvierter schon mehr als eine Stunde hinter der Spitze zurück.

Das Werksteam von Peugeot musste am Freitag einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Nach 143 Kilometern musste Stephane Peterhansel mit seinem 2008 DKR aufgrund technischer Probleme einen unfreiwilligen Zwischenstopp einlegen. Eine Spurstange war gebrochen, der Wechsel dauerte rund 20 Minuten. Im Etappenziel hatte der Rekordsieger einen Rückstand von mehr als einer halben Stunden auf Al-Attiyah.

Ergebnis der sechsten Etappe (Top 10):
01. Al-Attiyah/Baumel (Mini) - 3:07:18 Stunden
02. de Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +37 Sekunden
03. Roma/Perin (Mini) +1:24 Minuten
04. Gordon/Campbell (Gordini) +1:45 Minuten
05. Terranova/Graue (Mini) +5:48
06. Ten Brinke/Colsoul (Toyota) +8:04
07. Al-Rahji/Gottschalk (Toyota) +8:15
08. Holowczyc/Panseri (Mini) +11:58
09. Van Loon/Rosegaar (Mini) +13:18
10. Lavieille/Maimon (Toyota) +13:23

Gesamtwertung nach sechs Etappen (Top 10):
01. Al-Attiyah/Baumel (Mini) - 19:30:44 Stunden
02. de Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +11:12 Minuten
03. Al-Rahji/Gottschalk (Toyota) +28:44
04. Holowczyc/Panseri (Mini) +1:05:53 Stunden
05. Ten Brinke/Colsoul (Toyota) +1:04:23
06. Van Loon/Rosegaar (Mini) +1:06:43
07. Lavieille/Maimon (Toyota) +1:27:22
08. Sousa/Fiuza (Mitsubishi) +1:42:45
09. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +1:49:27
10. Peterhansel/Cottret (Peugeot) +1:49:41

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