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Nach dem Debakel 2014: Robby Gordon will gewinnen

Mit einem überarbeiteten Hummer will Robby Gordon die desaströse Rallye Dakar 2014 vergessen machen und um den Gesamtsieg kämpfen

(Motorsport-Total.com) - "Eine Dakar zum Vergessen" - mit diesen Worten blickt Robby Gordon auf die Rallye Dakar des Jahres 2014 zurück. Ein ganze Bündel von technischen Problemen an seinem Hummer sorgte im vergangenen Jahr dafür, dass sich der US-Amerikaner nicht in Szene setzen konnte. Auf Rang 44 liegend musste Gordon am vorletzten Tag die Rallye aufgeben. "2014 war meine schlechteste Dakar. Kein Etappensieg und dann der Ausfall", fasst der 45-Jährige Allrounder die aus seiner Sicht desaströse Rallye zusammen.

Robby Gordon

2014 wurde Robby Gordons Hummer von technischen Problemen geplagt Zoom

In diesem Jahr greift Gordon erneut in Südamerika an und möchte die Schmach des Vorjahres vergessen machen. Dazu hat er während des Jahres mit seinem eigenen Team intensive an den Schwachstellen des Hummers gearbeitet. "Insgesamt haben wir mehr als zehn Mal getestet und haben uns dabei auf die Probleme von 2014 konzentriert, vor allem die Hitzeentwicklung", sagt er. "Wir haben wir haben viel an der Kühlung gearbeitet, und mit den Ergebnissen bin ich recht zufrieden. Dieses Auto ist besser als mein bester Hummer."

Dementsprechend angriffslustig präsentiert sich Gordon. "Ich komme nicht hier her, um mich zu erholen. Ich will gewinnen", sagt er. Denn der Gesamtsieg bei der Rallye Dakar ist bislang noch ein weißer Fleck auf der Erfolgsbilanz des US-Amerikaners."Außer der Dakar haben wir schon alles gewonnen. Wir haben in der NASCAR, bei den IndyCars und 24-Stunden-Rennen gewonnen. Wir haben bei der Dakar auch schon Etappen gewonnen, aber die nie Rallye, und das ist sehr frustrierend."