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Timo Scheider: Bei BMW mehr Freunde als anderswo

Ex-DTM-Pilot Timo Scheider spricht über seinen Wechsel zu BMW und warum er sich schon jetzt auf die Zusammenarbeit freut - Traum von Doppel mit Timo Glock

(Motorsport-Total.com) - Mehr als zehn Jahre lang war Timo Scheider für Audi unterwegs. Der Lahnsteiner war Gesicht und Aushängeschild der Marke und führte den Hersteller zu zwei DTM-Titeln. Doch nach der Saison 2016 wurde die Zusammenarbeit plötzlich beendet. Überraschend verkündete BMW in dieser Woche, dass man Scheider bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring einsetzen wird.

Timo Scheider, Timo Glock

Abschied in der DTM: Timo Scheider und Timo Glock verstehen sich sehr gut Zoom

Damit wechselt Scheider nun zu der Marke, gegen die er jahrelang gekämpft hat. Welche Motivation er nach dem Wechsel spürt und wieso er sich schon jetzt bei den Bayern wohlfühlt, das erzählt er im Kurzinterview:

Frage: "Timo, mit welchen Gedanken gehen Sie in die neue Zusammenarbeit mit BMW?"
Timo Scheider: "Ich habe es schon gar nicht mehr gewusst, wie es sich anfühlt, wenn man in ein neues Projekt startet. Über Jahre glaubt man, dass eigentlich alles perfekt sei und die Motivation stimmt. Und dann bekommt man plötzlich einen ganz neuen Schub und merkt: Da geht noch eine ganze Menge mehr. Dieser Enthusiasmus lässt sich auf der Strecke wunderbar in Performance umsetzen."


Fotostrecke: Alle Sieger der 24 Stunden Nürburgring

Frage: "Wie haben Sie BMW im Verlauf Ihrer langen Karriere wahrgenommen?"
Scheider: "BMW war schon immer absolut sympathisch. Wir haben wir immer fair gegeneinander gekämpft. Ich habe im Fahreraufgebot viel mehr Freunde als bei jeder anderen Marke. Die Chemie stimmt einfach. Timo Glock ist zum Beispiel einer meiner besten Freunde, der mir immer viel darüber berichtet hat, wie es bei BMW läuft. Natürlich wäre es ein Traum, einmal mit ihm gemeinsam auf einem Auto zu fahren. Ich freue mich in jedem Fall sehr auf die Zusammenarbeit mit den Jungs."

Frage: "Welche Erwartungen haben Sie für das 24-Stunden-Rennen?"
Scheider: "Im vergangenen Jahr hatte ich durchaus den einen oder anderen Fight mit einem BMW M6 GT3 und konnte mich quasi aus der ersten Reihe von den Stärken dieses Autos überzeugen. Deshalb finde ich es toll, jetzt den Sitz zu wechseln und selbst in diesem Fahrzeug auf der Nordschleife anzutreten. Ich bin überzeugt: Der BMW M6 GT3 wird zu jenen Autos gehören wird, die es zu schlagen gilt."

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